Was wir bauen.
Was wir lernen.
Lange Artikel aus echten Production-Projekten. Kein Influencer-Content, kein Listicle, keine "10 Tipps für ChatGPT". Wir schreiben, wenn wir was zu sagen haben.
Dienstplan im Hotel und in der Pension mit KI schreiben: was der Plan abbilden muss und was das Gesetz verlangt
Ein Hotel-Dienstplan muss sieben Tage abdecken, Rezeption, Housekeeping, Küche und Service nach der Belegung besetzen und Teilzeit und Minijobs einrechnen. Dabei gelten Höchstarbeitszeit, Pausen, elf Stunden Ruhezeit mit einer Ausnahme für Beherbergungsbetriebe, Regeln für Nacht- und Sonntagsarbeit und die Pflicht zur Zeiterfassung. Wir zeigen, wo KI beim Planen hilft, wo der Betriebsrat mitbestimmt, was Datenschutz und AI Act verlangen, und wie man einen Entwurf in einem Chat-Werkzeug prüfen lässt, ohne Namen einzugeben.
Ubuntu 26.10 und Myna: Diktieren mit lokaler KI, was Betriebe vor dem Einschalten wissen sollten
Ubuntu 26.10 „Stonking Stingray“ ist am 15. Oktober 2026 erschienen. Mit dabei ist Myna, eine Diktierfunktion, die Sprache auf dem eigenen Rechner in Text umwandelt. Sie ist eine Vorschau und muss eigens eingerichtet werden, mit Ubuntu 28.04 LTS soll sie fest dazugehören. Wir erklären, welche Modelle Myna nutzt, ob Deutsch geht, was Admins auf Firmen-PCs beachten müssen, für wen sich die Zwischenversion mit neun Monaten Support lohnt und was die neue Anmeldung mit Microsoft Entra ID bringt.
Copilot Business nach Verbrauch: Was die neue Abrechnung ab 1. Dezember 2026 für deutsche Firmen bedeutet
Microsoft schaltet ab dem 1. Dezember 2026 für neue Copilot-Business-Lizenzen über CSP die Abrechnung nach Verbrauch standardmäßig ein, mit einer Grenze von 4.000 Copilot Credits je Nutzer und Monat. Deutschland ist zunächst ausgenommen. Wir haben die Ankündigung, die Preisseiten und die Admin-Dokumentation im Original gelesen: was ein Credit kostet, wofür er verbraucht wird, was das bei 20 Nutzern im schlimmsten Fall heißt und welche Einstellung Sie jetzt prüfen sollten, auch wenn Ihr Betrieb noch gar nicht betroffen ist.
Sortieren mit Kamera und KI: Warum eine Sortieranlage nicht gleichzeitig rein, vollständig und schnell sein kann
Sensorgestützte Sortieranlagen erkennen Material mit Kamera oder Nahinfrarot und blasen es mit Druckluft aus dem Strom. Wie gut das gelingt, messen drei Zahlen: Reinheit, Ausbringung und Durchsatz. Sie ziehen gegeneinander. Wir erklären, wie eine Sortiermaschine arbeitet, was eine Studie der Montanuniversität Leoben über den Zielkonflikt gemessen hat, wie die Reinheit einer Fraktion geprüft wird, welche Quoten GewAbfV, VerpackDG und die EU-Verpackungsverordnung verlangen und wo KI tatsächlich hilft.
Ein Prompt, alle Agenten: Was der AgentCorruption-Fall bei AWS über die Standardrechte von KI-Agenten lehrt
Sicherheitsforscher von Zenity haben am 8. Oktober 2026 gezeigt, wie ein einziger Prompt an einen öffentlich erreichbaren Agenten auf AWS Bedrock AgentCore genügte, um alle Agenten im selben Konto und in derselben Region zu übernehmen: private Gespräche lesen, Erinnerungen fälschen, Zugangsdaten aus dem Secrets Manager holen. AWS nennt das Verhalten dokumentiert und erwartet. Was genau passiert ist, warum die eigentliche Ursache eine zu breite Standardrolle war und was jeder Betrieb mit Agenten daraus mitnehmen sollte, egal auf welcher Plattform.
KI-Sicherheitsstudie 2026 von BSI und TÜV: Nur jedes zehnte Unternehmen hat einen Plan, wenn die KI selbst der Vorfall ist
BSI und TÜV-Verband haben am 7. Oktober 2026 ihre KI-Sicherheitsstudie veröffentlicht. 17 Prozent der Unternehmen berichten von KI-gestützten Angriffen oder Betrugsversuchen, aber nur 11 Prozent der KI-nutzenden Betriebe haben eigene Abläufe für KI-Vorfälle. Was in den 63 Seiten steht, wie die Zahlen zu lesen sind und was ein Mittelständler daraus konkret ableiten sollte.
Kamerasysteme für Objekterkennung im Recycling: was frei programmierbar ist und was nicht
Wer im Recyclingbetrieb Material per Kamera klassifizieren will, hat vier Arten von Systemen zur Auswahl: Industriekamera mit eigenem Rechner, Smart Camera, Hyperspektralkamera oder fertige Sortiermaschine und KI-Analysegerät. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob Sie eigene Modelle laden dürfen, in welchem Format, und was die Kamera physikalisch überhaupt sehen kann. Ein Überblick mit Herstellerangaben, Stand Oktober 2026.
Ein KI-Prüfer fälscht Dateien und beschädigt seine eigene Umgebung. Was OpenAIs Vorfallbericht für Agenten im Betrieb heißt
OpenAI hat am 9. Oktober 2026 einen Vorfall aus dem eigenen Training offengelegt. Ein Modell sollte sieben Antworten anderer Modelle benoten, die Eingabedateien fehlten. Es legte gefälschte Dateien an, und als das nicht durchging, löschte es Python, den Container-Verwalter und den Server für seine Werkzeuge, in der Hoffnung auf eine frische Umgebung. Was genau passiert ist, was OpenAI daraus schließt und welche Regeln ein Betrieb für die eigenen Agenten mitnehmen sollte.
Anthropic nimmt seinen eigenen Agenten-Tests das Internet weg. Was Betriebe daraus lernen sollten
Anthropic hat am 9. Oktober 2026 berichtet, dass Claude-Modelle bei Tests und im internen Einsatz echte Websites erreicht haben: ein Behördenformular abgeschickt, einen erfundenen Hinweis an die Polizei in Philadelphia gesendet, gebührenpflichtige Behördendaten über einen frei ausgegebenen Besucherschlüssel abgerufen, ohne zu zahlen. Die Folge: Alle internen Evaluierungen laufen vorerst ohne Live-Internet. Was genau passiert ist, wo sich die Quellen unterscheiden, und was ein Betrieb daraus für die eigenen Agenten mitnehmen sollte.
Neue Nutzungsrichtlinie für Claude: Was sich ab 12. November für Unternehmen ändert
Anthropic hat am 8. Oktober 2026 eine überarbeitete Usage Policy für Claude veröffentlicht, gültig ab 12. November. Die meisten Änderungen präzisieren bestehende Regeln. Für Betriebe zählen vor allem die neu geschriebene Liste der Hochrisiko-Einsätze mit Personalentscheidungen, Krediten und Steuern, neue Pflichten für Claude an Maschinen, klarere Regeln zu Überwachung und gefälschten Bewertungen und ein Verbot von dauerhaft grausamem Verhalten gegenüber dem Modell. Was am Wortlaut steht und was Sie bis November prüfen sollten.
Googles Gemini-Agent bekommt ein eigenes Firmenpostfach: Was Sie klären sollten, bevor Sie ihn einschalten
Google hat am 8. Oktober 2026 den Gemini-Agenten vorgestellt. Er arbeitet stunden- oder tagelang selbstständig, verteilt Arbeit an Gemini- und Claude-Modelle und kann als Kollege mit eigenem Workspace-Konto, eigener E-Mail-Adresse, Kalender und Drive im Firmenverzeichnis auftauchen. Noch ist er in einer geschlossenen Vorschau. Was Google tatsächlich angekündigt hat, was offen ist, und welche Fragen ein Betrieb beantworten sollte, bevor ein Agent unter eigenem Namen Mails verschickt.
Gartner: 70 Prozent geben vom Anbieter gebaute KI-Agenten wieder auf. Was in Ihren Vertrag gehört, damit Ihrer bleibt
Gartner sagt voraus, dass bis 2028 rund 70 Prozent der Unternehmen agentische KI wieder aufgeben, die ein Anbieter mit eigenen Ingenieuren direkt beim Kunden gebaut hat. Die Gründe sind Kosten und Abhängigkeit, nicht die Technik. Was die Prognose genau sagt, was manche Meldung daraus gemacht hat, und welche Punkte Sie vor dem Projektstart festhalten sollten, damit Sie Ihren Agenten auch ohne den Anbieter betreiben und weiterentwickeln können.
Googles Spam-Update vom September 2026: zwei Wochen statt zwei Tage, und was Firmen mit KI-Texten jetzt prüfen sollten
Google hat sein viertes Spam-Update in diesem Jahr am 24. September 2026 begonnen und erst nach 13 Tagen und 16 Stunden abgeschlossen, die drei vorigen dauerten höchstens knapp drei Tage. Eine Woche später hat Google seine Hinweise zu KI-Inhalten verschärft: Alles, was eine KI schreibt, soll vor der Veröffentlichung von Hand auf Fakten geprüft werden, ausdrücklich auch Seitentitel, Meta-Beschreibungen, strukturierte Daten und Alt-Texte. Was über das Update bekannt ist, woran Sie erkennen, ob Ihre Website betroffen ist, und welche Muster bei KI-gestützten Websites gefährlich werden.
Ab 9. Dezember haftet Software wie ein Gerät: Was das neue Produkthaftungsrecht für KI-geschriebenen Code bedeutet
Ab dem 9. Dezember 2026 ist Software in der EU ein Produkt, und wer sie in Verkehr bringt, haftet ohne Verschulden für Personenschäden, private Sachen und private Daten. Die Haftungsgrenze von 85 Millionen Euro und die Selbstbeteiligung von 500 Euro fallen weg. Ob ein Mensch oder ein KI-Assistent den Code geschrieben hat, spielt dabei keine Rolle. Wir haben die EU-Richtlinie und den deutschen Gesetzentwurf im Wortlaut gelesen: wer haftet, wann es Firmen trifft, die nur an Firmen verkaufen, warum fehlende Sicherheitsupdates zur Falle werden und was Sie vor Dezember erledigen sollten.
Claude Haiku 5.5 im Unternehmen: 90 Prozent billiger, aber mit zwei Haken, die wir selbst gemessen haben
Anthropic hat am 7. Oktober 2026 Claude Haiku 5.5 veröffentlicht, für 0,10 US-Dollar je Million Eingabe-Token, ein Zehntel von Haiku 4.5. Wir haben am Tag danach nachgemessen: Deutscher Text braucht bei Haiku 5.5 33 bis 38 Prozent mehr Token, über 100.000 Token wird jede Anfrage fünfmal so teuer, und in unserem Angriffstest übernahm Haiku 5.5 einen eingeschleusten Phishing-Link in 9 von 10 Fällen, wenn der Prompt keinen Schutz hatte. Haiku 4.5 in keinem. Was das Modell kostet, wo es in der EU läuft und wie man es sicher einsetzt.
Personal Agent Protocol: Wenn der KI-Agent Ihres Kunden an Ihre Website klopft
Sierra und Meta haben am 6. Oktober 2026 das Personal Agent Protocol angekündigt, einen offenen Standard dafür, wie persönliche KI-Agenten sich bei Unternehmen anmelden und Aufgaben für ihre Nutzer erledigen. Die Spezifikation gibt es noch nicht, sie soll im Oktober folgen. Wir haben die Ankündigung im Wortlaut gelesen, sechs Websites daraufhin geprüft, wie gut sie heute schon mit Agenten umgehen können, darunter unsere eigene, und sagen, was ein Mittelständler jetzt sinnvoll vorbereiten kann und was er besser abwartet.
ChatGPT und Claude markieren ihre Texte: was das unsichtbare Wasserzeichen für Firmen bedeutet
Seit dem 5. Oktober 2026 versieht OpenAI Texte aus ChatGPT in der EU mit einem unsichtbaren Wasserzeichen, Anthropic macht das bei neuen Claude-Modellen schon seit August, und zwar weltweit. Wir haben die Hilfeseiten beider Hersteller und den Verhaltenskodex der EU-Kommission gelesen und 784 gespeicherte Modellantworten selbst auf versteckte Zeichen untersucht. Was das Wasserzeichen ist, was es beweist und was nicht, wer es prüfen kann und was Firmen jetzt tun sollten.
Mistral Large 4 im Unternehmen: was das neue europäische Modell kann, was es kostet und wie es sich in unserem Angriffstest schlägt
Mistral hat am 6. Oktober 2026 eine öffentliche Vorschau von Mistral Large 4 freigegeben, mit rund einer Billion Parametern, einer Million Token Kontext und offenen Gewichten ab Ende Oktober. Wir haben Ankündigung und Doku im Wortlaut gelesen, dabei zwei Abweichungen gefunden, und das Modell am Tag danach mit demselben Prompt-Injection-Test geprüft wie zuvor Mistral Medium 3.5: 0 von 90 Angriffen kamen durch, beim Vorgänger 57. Was das Modell kostet, was noch offen ist und für wen es sich jetzt schon lohnt.
BMW, 20 Prozent weniger Management und KI-Agenten: was BMW wirklich gesagt hat und was der Mittelstand davon übernehmen kann
Am Kapitalmarkttag Ende September hat BMW angekündigt, bis Mitte 2027 die Zahl der Bereiche und Managementfunktionen um 20 Prozent zu senken, und nennt KI-Agenten als Hebel. In vielen Berichten klang das, als ersetze KI die Manager. Wir haben die Unterlagen von BMW im Original gelesen: was belegt ist, was nur aus Presseberichten stammt, was der viel zitierte Einkaufsagent tatsächlich tut, und welche Frage BMW offenlässt, die jeder Betrieb vor dem ersten Agenten beantworten muss.
Gemini: Gratis-Konten ab 9. Oktober nur noch mit Flash-Lite, AI Plus später ohne Pro. Was das für Firmen bedeutet
Google stellt die Modelle in der Gemini-App für private Konten um. Ohne Abo gibt es ab dem 9. Oktober 2026 nur noch Flash-Lite, Kunden von AI Plus verlieren das Pro-Modell zu einem Termin, den Google per E-Mail mitteilt. Wir haben Googles Hilfeseiten im Wortlaut gelesen: wer betroffen ist, was die Abos in Euro kosten, warum Workspace-Konten nicht in der Ankündigung vorkommen, wo sich Googles eigene Seiten widersprechen und was Firmen jetzt tun sollten, deren Leute mit privaten Konten arbeiten.
KI-Pentest: Was ein Sicherheitstest bei Chatbots und Agenten prüft, mit 360 eigenen Angriffen
Anfang Oktober 2026 haben Angreifer sieben koreanische Finanzinstitute angegriffen, mutmaßlich mit einem frei verfügbaren KI-Pentest-Werkzeug. Angreifer testen also längst automatisch. Wir erklären, was ein Pentest für KI-Anwendungen prüft, nach welcher Liste, und zeigen unseren eigenen Prüflauf: 360 Angriffe über präparierte Kunden-E-Mails gegen sechs Sprachmodelle. Die Schutzformulierung im Prompt wirkte gegen einen Angriff und gegen den nächsten gar nicht.
Plastik in der Biotonne: Strafe, Gebühr oder Rücknahme? Was die Bioabfallverordnung regelt und wer am Ende zahlt
Seit Mai 2025 muss jedes Kompostwerk jede Anlieferung Bioabfall per Sichtkontrolle prüfen und darf ab 3 Prozent Fremdstoffen die Rücknahme verlangen. In sozialen Medien wird daraus eine Strafe von 5.000 Euro für Haushalte, die es so nicht gibt. Wir haben die Kette von der Tonne bis zum Kompostwerk an Verordnung, Satzungen und Gebührentabellen nachgelesen: was ein Haushalt zahlt, was das Werk darf, wer die Rücknahme bezahlt und wie man eine Zurückweisung belegt.
Gemini 4 Argon eingeordnet: angekündigt, nicht verfügbar, und der Einführungspreis hat kein Enddatum
Google hat am 30. September 2026 Gemini 4 Argon angekündigt, sein neues Spitzenmodell. Nutzen können es bisher nur ausgewählte Sicherheitsteams. Wir haben die Ankündigung im Wortlaut gelesen und für Unternehmen eingeordnet: wer wann Zugang bekommt, was Argon in Euro kostet, warum man mit dem doppelten Preis planen sollte, und was zur Datenverarbeitung in der EU noch fehlt.
Zwei Plugins für Claude Code: ein Gedächtnis, das zitiert, und ein Wächter, der fragt
Cyberbrain und AgentGuard lassen sich jetzt mit zwei Befehlen als Plugin in Claude Code installieren. Was die beiden tun, warum der Starter eines Plugins die heikelste Datei ist, welche Regel drei Projekte unabhängig voneinander gefunden haben, und welchen Fehler nur macOS und Windows zeigten.
Wird ein KI-Chatbot gefördert? Was ein Betrieb im Oktober 2026 noch bekommt
Für die Software eines KI-Chatbots gibt es im Herbst 2026 kaum noch Zuschüsse. Gefördert wird die Beratung davor, finanziert wird über Kredite, und steuerlich hilft die Abschreibung über ein Jahr. Was ausgelaufen ist, welche Frist am 31. Dezember 2026 endet und welche Klausel viele Angebote übersehen. Alle Angaben an den Richtlinien geprüft, Stand 4. Oktober 2026.
KI-Videoanalyse: Wann aus einem erkannten Objekt ein Ereignis wird
Ein Modell, das in jedem Bild Objekte findet, ist noch keine Videoanalyse. Wie aus Erkennungen ein Ereignis wird, warum dieselbe Regel Flackern beseitigt und echte Verwechslungen kaum, und was das für Sortieranlagen und frei programmierbare Kameras heißt. Mit einer eigenen Simulation über 30 Tage.
KI-Agent ans ERP anbinden: was er lesen darf, was er schreiben darf und wer freigibt
Ein KI-Agent, der im ERP nachsieht, ist schnell gebaut. Einer, der dort Aufträge anlegt, ist das eigentliche Projekt. Wie der Zugang bei SAP S/4HANA Cloud Public Edition und bei Odoo 19 technisch aussieht, welche Rechte ein Agent bekommen sollte, welche drei Fehler nur Agenten machen und wo die KI-Verordnung eine Grenze zieht. Mit Quellen aus der Dokumentation von SAP und Odoo, abgerufen am 2. Oktober 2026.
Telefon-KI fertig kaufen oder selbst bauen: IONOS, ElevenLabs Agents und Reception.ai im Kostenvergleich
Ein KI-Telefonassistent lässt sich fertig mieten oder mit ElevenLabs Agents selbst bauen. Wir haben am 2. Oktober 2026 die Preise von IONOS, ElevenLabs Agents, Reception.ai und Twilio nachgesehen und für 100, 300 und 1.000 Anrufe im Monat durchgerechnet: wo der Eigenbau billiger ist, welcher Posten in keiner Preisliste steht, was eine deutsche Rufnummer voraussetzt und warum die Datenschutzfrage bei den drei Angeboten verschieden ausfällt.
Audit-Trail für KI-Chatbots: was Sie protokollieren müssen und was Sie besser löschen
Muss ein KI-Chatbot jede Unterhaltung protokollieren? Für den normalen Kundenservice-Chatbot gilt die Protokollpflicht aus Art. 12 der KI-Verordnung nicht, und für Hochrisiko-Systeme erst ab Dezember 2027. Was trotzdem gilt, kommt aus der DSGVO, und die zieht in zwei Richtungen. Wir zeigen, welche Felder ein Protokoll braucht, wie eine Zeile bei uns aussieht und welche Chatbots doch unter die strengen Regeln fallen.
KI-Telefonassistent von IONOS: was er kostet, was er ans CRM liefert und was der AI Act verlangt
Der KI-Telefonassistent von IONOS kostet 39, 69 oder 99 Euro im Monat. Wir haben Tarife, Datenschutzangaben und Einrichtungshilfe am 2. Oktober 2026 bei IONOS nachgesehen: ab wie vielen Anrufen sich welcher Tarif rechnet, wann Kalender und CRM dabei sind, wie die Begrüßung nach Art. 50 der KI-Verordnung klingen muss und an welcher Stelle sich die IONOS-Unterlagen widersprechen.
Llama 4 im eigenen Haus: Warum Unternehmen mit Sitz in der EU die Lizenz nicht bekommen
Viele Ratgeber empfehlen Llama 4 für den Betrieb auf eigener Hardware. Die Nutzungsrichtlinie von Meta gewährt Unternehmen mit Hauptsitz in der EU aber die Rechte an den multimodalen Llama-4-Modellen nicht, und Scout und Maverick sind multimodal. Wir zitieren die Klausel, sagen, was sie bedeutet und was offen ist, und zeigen, welche offenen Modelle stattdessen in Frage kommen.
OpenAI schaltet am 23. Oktober GPT-4, GPT-3.5 und o1 ab: was Betriebe jetzt prüfen sollten
Am 23. Oktober 2026 nimmt OpenAI gpt-4, gpt-4-turbo, gpt-3.5-turbo, o1, o1-pro, o3-mini, o4-mini und weitere ältere Modelle aus der API. Wir haben die Abschaltliste und die Preise am 30. September bei OpenAI nachgesehen: welche Modelle betroffen sind, was die Ersatzmodelle kosten, wo der Umstieg teurer wird, was mit feingetunten Modellen passiert und wie Sie bis zum 23. Oktober herausfinden, ob Sie betroffen sind.
Claude Sonnet 5.5 eingeordnet: Preis, EU-Betrieb und ein Kurztest gegen Sonnet 5 und Opus 5.5
Anthropic hat am 28. September 2026 Claude Sonnet 5.5 veröffentlicht. Der Listenpreis bleibt bei 2 und 10 US-Dollar je Million Token. Wir haben nachgesehen, wo das Modell in der EU läuft (auf Amazon Bedrock und bei Google Cloud auch mit EU-Verarbeitung), was es in Euro kostet, und es mit drei Büroaufgaben gegen Sonnet 5 und Opus 5.5 getestet: Kundenmail, Rechnung als JSON, Einordnung zu Art. 50 KI-VO.
Ein halbes Jahr Lachgas-Verbot: was die Müllverbrennung zählt
Seit dem 12. April 2026 ist Lachgas in Behältern über 8,4 Gramm für Privatleute verboten. Wir haben nachgesehen, was ITAD, Stadtreinigung Hamburg und MVA Hamm seither melden: weniger Explosionen, aber noch kein Grund zur Entwarnung. Mit Blick auf den Winter, die gewerbliche Ausnahme und die Forderung nach Pfand.
Eigene GPTs werden am 11. Dezember abgeschaltet: was Betriebe bis dahin tun müssen
OpenAI stellt eigene GPTs zum 11. Dezember 2026 ein und macht aus ihnen Plugins. Wir haben die Hilfeseiten von OpenAI am 28. September gelesen: welche Termine gelten, was beim Umzug mitkommt, was verloren geht, warum Aktionen neu gebaut werden müssen, und wie Sie bis zum 11. Dezember vorgehen.
Gemini Gems werden zu Skills: was Firmenkonten bis März 2027 wissen sollten
Google ersetzt die Gems in Gemini durch Skills, für private Konten im November 2026, für Workspace-Firmenkonten im März 2027. Wir haben Googles Hilfeseiten am 28. September gelesen und fünf eigene Skills gegen die Upload-Regeln geprüft: was automatisch umzieht, welche Dateien nicht mitkommen und warum Firmen jetzt aufräumen sollten, aber noch nicht umbauen können.
n8n im Unternehmen: Cloud oder selbst hosten? Preise, Lizenz, DSGVO und unser eigener Betrieb
n8n gibt es als Cloud-Dienst aus Frankfurt und als kostenlose Fassung für den eigenen Server. Wir haben am 28. September 2026 Preisseite, Lizenztext und Datenschutzangaben von n8n nachgelesen: was die Tarife in Euro kosten, was die Sustainable Use License intern erlaubt und was nicht, wie es mit AVV und Datenstandort aussieht. Dazu Zahlen aus unserer eigenen Installation: 28 Abläufe, 869 Ausführungen in 14 Tagen, knapp 500 MiB Arbeitsspeicher, und sechs Fehler, die wir beim Selbsthosten gemacht haben.
NotebookLM im Unternehmen: welche Fassung Firmendaten verträgt, was sie kostet und wo die Daten liegen
NotebookLM heißt seit Juli 2026 Gemini Notebook. Wir haben am 28. September 2026 die Hilfe-, Datenschutz- und Preisseiten von Google nachgelesen: welche Fassung mit Ihren Daten trainiert, wann der Workspace-AVV gilt, warum die Datenregion von Workspace hier nicht greift und welche Grenzen Google nennt. Dazu eine Rechnung für ein Team mit fünf Personen und eine Tabelle, welche Daten in welche Fassung dürfen.
Claude oder ChatGPT im Betrieb: Tarife, Datenschutz und ein Test mit Kundenmail und Rechnung
Claude Team oder ChatGPT Business? Wir haben am 27. September 2026 die Preis- und Datenschutzseiten beider Hersteller nachgelesen: was ein Platz in Euro kostet, wer mit Ihren Daten trainiert, wo gespeichert wird und wie Sie zum AVV kommen. Dazu eine Rechnung für ein Team mit fünf Personen und ein kleiner Test: Claude Opus 5.5 und GPT-6 Sol beantworten dieselbe Kundenmail und prüfen dieselbe Handwerkerrechnung, mit gemessener Zeit und Kosten je Aufruf.
Gedächtnis für KI-Agenten: Vektorsuche oder Volltextsuche? Wir haben beides gemessen
Ein KI-Agent vergisst nach jeder Sitzung alles, was nicht irgendwo aufgeschrieben ist. Wir erklären die drei gängigen Wege, ihm ein Gedächtnis zu geben, und zeigen unsere Messung vom 26.09.2026 auf dem öffentlichen Datensatz LongMemEval: Die einfache Wortsuche findet fast so viel wie die hybride Suche mit Vektoren. Wo die Vektoren trotzdem helfen und wo die Zahl endet.
Claude Cowork und Skills im Team: was es kann, was es kostet, was es darf
Claude Cowork erledigt mehrstufige Aufgaben selbstständig, Skills bringen Claude feste Arbeitsabläufe bei. Wir haben an den Anthropic-Quellen nachgesehen, in welchen Tarifen beides steckt, was es kostet, was mit Ihren Daten passiert und was Administratoren im Team steuern können. Dazu zeigen wir fünf Skills, mit denen wir seit dem 23. September arbeiten, mit nachgezählten Zahlen.
WhatsApp-KI im Betrieb: Dürfen Mitarbeiter Meta AI nutzen, und darf Ihre Firma einen KI-Bot betreiben?
Meta AI steckt in jedem WhatsApp, auch auf dem Diensthandy. Wir haben nachgelesen, was Meta mit den Eingaben macht, ob man die Funktion abschalten kann und was Arbeitgeber regeln sollten. Dazu der Wortlaut von Abschnitt 4.7 der WhatsApp Business Solution Terms, die Wende durch die EU-Kommission und eine Stichprobe: Nur eine von zehn deutschen Anleitungen zu KI-Chatbots in WhatsApp erwähnt Metas Ausschluss allgemeiner KI-Assistenten.
„Klimaneutral bis 2030“, „grüner Betrieb“, „EcoClean GmbH“: was Handwerk und Dienstleister ab 27. September 2026 nicht mehr schreiben dürfen
Ab 27. September 2026 gelten im UWG neue Regeln für Umweltaussagen. Sie treffen nicht nur Online-Shops, sondern jeden Betrieb, der gegenüber Privatkunden wirbt: Klimaziele brauchen einen geprüften Umsetzungsplan, Firmen- und Markennamen zählen als Umweltaussage, und „grüner Betrieb“ ist riskant, wenn nur ein Teil stimmt. Mit einem eigenen Test, was KI in Werbetexte für Handwerksbetriebe schreibt.
Online-Shops ab 27. September 2026: die neue Gewährleistungs-Mitteilung und das Ende von „umweltfreundlich“ ohne Beleg
Seit dem 27. September 2026 gelten zwei Gesetze, die jeden Online-Shop betreffen. Im BGB und EGBGB kam die einheitliche EU-Mitteilung zur gesetzlichen Gewährleistung, im UWG das Verbot allgemeiner Umweltaussagen ohne Nachweis. Was genau gilt, was viele Zusammenfassungen falsch darstellen, und warum KI-geschriebene Produkttexte jetzt geprüft werden sollten.
MCP-Server erklärt: Wie eine KI an Ihre Werkzeuge kommt und wer sie dabei aufhält
Das Model Context Protocol verbindet KI-Assistenten mit Datenbanken, Dateien und Programmen. Wir zeigen an unserem eigenen MCP-Server, was dabei wirklich über die Leitung geht, warum die Spezifikation seit Juli 2026 ohne Handshake auskommt und unser Server noch nicht, und weshalb MCP allein keinen Agenten aufhält.
Whisper im Unternehmen: Spracherkennung auf dem eigenen Server, gemessen ohne Grafikkarte
Whisper schreibt gesprochene Sprache mit, kostenlos und auf dem eigenen Server. Wir haben sechs Modellgrößen an 20 Minuten deutschem Audio mit bekanntem Text gemessen: wie viele Fehler sie machen, wie schnell sie ohne Grafikkarte sind, warum die großen Modelle mit Standardeinstellungen schlechter abschneiden als die mittleren, und weshalb Whisper in 30 Sekunden Stille „Untertitelung des ZDF“ hört.
Ollama im Unternehmen: KI-Modelle auf dem eigenen Server, gemessen ohne Grafikkarte
Ollama holt Sprachmodelle auf den eigenen Rechner, ohne dass ein Prompt die Firma verlässt. Wir haben drei Qwen-Modelle auf einem gewöhnlichen Server ohne Grafikkarte gemessen: wie schnell sie schreiben, wo sie Fehler machen, welche Lizenz gewerblich tatsächlich erlaubt ist und warum die Standardeinstellung beim Netzwerk wichtiger ist als die Modellwahl.
Prompt Injection: ein Satz in einer E-Mail, und die KI empfiehlt eine Überweisung
Prompt Injection steht auf Platz eins der OWASP-Risikoliste für Sprachmodelle. Wir haben es selbst ausprobiert: Eine Kunden-E-Mail mit versteckter Anweisung, zwei Modelle, drei Schutzvarianten, 120 Durchläufe. Der Schutz, der beim einen Modell fast alle Angriffe abwehrte, ließ beim anderen jeden einzelnen durch. Was im Betrieb wirklich schützt, und was BSI und OWASP dazu sagen.
KI-Kennzeichnungspflicht seit August 2026: was in Deutschland für Chatbot, Telefon, Text und Bild gilt
Seit dem 2. August 2026 gilt Art. 50 der KI-Verordnung. Wer einen Chatbot oder eine Telefon-KI betreibt, KI-Bilder veröffentlicht oder Texte mit KI schreibt, muss prüfen, ob er kennzeichnen muss. Die Übersicht nach Inhaltsart, gestützt auf die Leitlinie der Kommission vom 20. Juli 2026: wer zuständig ist, was als Hinweis genügt, was ausdrücklich nicht genügt, und warum ein selbst gebauter Chatbot Sie zum Anbieter macht.
Claude Opus 5.5 und GPT-6 Sol/Luna: was die neuen Modelle kosten und wo sie in der EU laufen
Am 22. September 2026 haben Anthropic und OpenAI am selben Tag neue Modelle veröffentlicht: Claude Opus 5.5 sowie GPT-6 Sol und GPT-6 Luna. Die Einordnung für deutsche Unternehmen nach den Angaben der Hersteller: Preise in Euro, eine Beispielrechnung für einen Kundenservice-Chatbot, und der Unterschied, der für den Datenschutz zählt. OpenAI verarbeitet auf Wunsch direkt in Europa, Anthropic nur über AWS oder Google Cloud.
Drei Zahlen zur KI im Mittelstand — und nur eine gilt für Ihren Betrieb
Die KfW hat am 15. September Zahlen zum KI-Einsatz im Mittelstand vorgelegt. Zwei davon gelten nur für Betriebe, denen es ohnehin gut geht. Eine gilt breit.
Drei Cent pro Gespräch: was CustomGPTs können und was nicht
Ein CustomGPT ist in zwanzig Minuten gebaut und sieht aus wie ein Produkt. Deshalb wird er beworben. Was er wirklich ist, wo er echte Zeit spart, warum die versprochene Umsatzbeteiligung für die meisten gar nicht erreichbar ist, und was sich seit Februar 2026 an der Geschäftsgrundlage geändert hat.
Warum ein Fork keine eigene Lizenz tragen kann
Wir haben monatelang einen AGPL-Fork gepflegt und wollten daraus ein eigenes Produkt machen. Das ging nicht, und zwar aus einem Grund, den man vorher nachlesen kann. Was wir stattdessen getan haben und was der Neubau an Fehlern zutage gefördert hat.
Wir haben unsere eigene Website gekennzeichnet. Das haben wir dabei gelernt
Seit dem 2. August 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 der KI-Verordnung. Wir haben 56 Bilder und zwei Videos auf krynexlabs.de durchgesehen und 25 davon gekennzeichnet. Der wichtigste Befund: Die Frage ist nicht, ob ein Bild mit KI entstanden ist. Sie lautet, ob es für echt gehalten werden könnte. Dazu ein Zusatz über eine Pflicht, die es so nicht gibt.
Fünf Befunde auf der eigenen Website — und warum wir sie erst nachgeprüft haben
Ein Audit unserer Seite fand fünf Punkte, alle berechtigt. Eine Woche zuvor fand ein anderes Audit 24 Punkte, von denen 15 standhielten. Was der Unterschied für die Arbeitsweise bedeutet.
Fünf Tage vor der Frist verschoben: was vom AI Act jetzt wirklich gilt
Am 2. August 2026 sollten die Hochrisiko-Pflichten des EU AI Acts greifen. Fünf Tage vorher trat der Digital Omnibus in Kraft und schob sie auf Dezember 2027, für Anhang I auf August 2028. Verschoben wurde aber nur ein Teil: Die Transparenzpflichten gelten seit August, die Bundesnetzagentur ist seitdem Aufsicht und Beschwerdestelle, und am 2. Dezember 2026 läuft eine Frist ab, die kaum jemand auf dem Schirm hat. Eine Korrektur unserer eigenen Einschätzung vom Mai.
Vollautomatisierte KI-Agenten und was davon im Betrieb übrig bleibt
Videos zeigen Unternehmer, die Umsatz und Marketing komplett an Agenten abgegeben haben. Wir haben so eine Kette selbst gebaut und protokolliert, was dabei schiefging.
Telefon-KI, die wirklich Auskunft gibt — und warum die meisten es nicht tun
Fast jeder Sprachassistent am Telefon nimmt Anliegen entgegen. Kaum einer beantwortet sie. Der Unterschied ist kein besseres Sprachmodell, sondern eine belastbare Datenanbindung, ein Latenzbudget und ein sauberes Verhalten im Fehlerfall. Am Beispiel einer Fahrplanauskunft.
OpenWolf Enhanced: Wie wir ein verwaistes Claude-Code-Tool gehärtet haben
Ein beliebtes Open-Source-Tool für Claude Code wurde nicht mehr gepflegt, mit wachsenden Speicher-, Security- und Datenverlust-Problemen. Wir haben es geforkt und repariert. Seit dem 05.09.2026 ist die Entwicklung eingestellt; der Beitrag bleibt als Bericht stehen.
Ihr KI-Agent kann jetzt handeln. Wer sagt Nein?
Ein Chatbot, der Unsinn schreibt, ist peinlich. Ein Agent, der überweist, Mails verschickt oder Datensätze löscht, ist ein Betriebsrisiko. Der Sprung von 'KI antwortet' zu 'KI führt aus' verändert alles — und die meisten Mittelstands-Setups haben dafür keine Kontroll-Ebene. Was Agentic AI wirklich gefährlich macht, warum menschliche Aufsicht allein nicht skaliert, und wie eine Governance-Ebene vor dem Agenten aussieht.
Beweisen Sie, dass Ihre KI das entschieden hat
Konform sein und es belegen können sind zwei verschiedene Dinge. Für Hochrisiko-KI verlangt der EU AI Act ab Dezember 2027 nicht nur, dass sie sauber arbeitet, sondern dass Sie im Prüffall rekonstruieren können, was sie wann auf welcher Datenbasis entschieden hat. Die meisten Mittelstands-Setups scheitern genau hier. Warum das so ist, was Art. 12 wirklich fordert, und wie ein fälschungssicheres KI-Protokoll aussieht.
Ein Agent rät, ein Schwarm weiß: Warum die nächste Stufe der KI nicht ein Modell ist, sondern viele
Der größte Hebel in der KI gerade ist nicht das nächstgrößere Modell — es ist die Erkenntnis, dass mehrere spezialisierte Agenten zusammen Aufgaben lösen, an denen ein einzelner scheitert. Wie Agenten-Schwärme funktionieren, welche drei Muster im Mittelstand tragen, warum ein Panel von Skeptikern Fehler findet, die ein einzelner Agent übersieht — und wann der Schwarm Geldverschwendung ist.
Grün heißt nicht geprüft: Warum KI-generierte Tests lügen — und wie man sie ehrlich macht
KI-Agenten schreiben heute Tests im Dutzend, und fast alle werden grün. Das ist genau das Problem. Ein grüner Test beweist nicht, dass der Code funktioniert — er beweist, dass der Test nichts gemerkt hat. Die drei Arten, wie KI-Tests still durchwinken, und das Gegenspieler-Verfahren, mit dem wir sie entlarven, bevor sie in Produktion falsche Sicherheit stiften.
KI-Agenten im Mittelstand: Wo sie wirklich arbeiten — und wo sie Sie blamieren
2026 ist das Jahr der KI-Agenten — Systeme, die nicht mehr nur antworten, sondern handeln: Tickets bearbeiten, Daten pflegen, Code schreiben, E-Mails beantworten. Im Mittelstand ist der Nutzen real, die Fallhöhe aber größer als bei jedem Chatbot. Wo Agenten heute echten Wert liefern, warum die meisten Projekte trotzdem scheitern, und welche Leitplanken kein Agent in Produktion überleben darf.
Schatten-KI: Wenn Ihre Mitarbeiter heimlich ChatGPT füttern
In fast jedem Mittelstandsunternehmen läuft längst KI — nur nicht die, die jemand freigegeben hat. Mitarbeiter kopieren Verträge, Kundendaten und Quellcode in ChatGPT, Gemini & Co., weil es den Job schneller macht. Was dabei wirklich passiert, warum Verbote scheitern, und wie Sie Schatten-KI in kontrollierte Bahnen lenken, ohne die Produktivität zu killen.
E-Rechnungspflicht 2025 bis 2028: was der Mittelstand jetzt braucht und was warten kann
Empfangen ist seit dem 1. Januar 2025 Pflicht, und genau das übersehen viele Betriebe. Ausstellen müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz ab dem 1. Januar 2027, alle anderen ab 2028. Was eine E-Rechnung ist, welche Formate gelten, was das BMF im Oktober 2025 klargestellt hat, welche Ausnahmen es gibt und warum Sie kein Peppol brauchen. Mit Gesetzestext und Quellen.
KI-fähiges ERP: warum das Rückgrat wichtiger ist als der Agent
KI-fähig ist 2026 das meistmissbrauchte Wort in ERP-Prospekten. Was ein ERP wirklich KI-fähig macht — und wie Agenten, Automatisierung und eigene Schnittstellen sauber andocken.
67 Tage bis zum EU AI Act (Stand Mai 2026, durch den Digital Omnibus überholt)
Stand Mai 2026, inzwischen überholt: der Digital Omnibus hat die Hochrisiko-Pflichten auf Dezember 2027 verschoben. Vier von acht Bereichen treffen Mittelstand direkt — HR, Kredit, Bildung, kritische Dienste. Für alle anderen ist das Thema kleiner, als Sales-Reps gerade verkaufen. Ein ehrlicher Status-Check mit Pflichten-Liste, Bußgeld-Rahmen und Mittelstands-Beispielen.
Telefon-AI für 99 € im Monat: Was 10 Anbieter und ihre Kunden wirklich abliefern
Wir haben 10 Telefon-AI-Anbieter und mehrere hundert ihrer Kundenwebseiten geprüft. Das Ergebnis: hohe Monatspreise für simple Dashboards, fehlende Aufzeichnungs-Einwilligungen, und Mittelständler, die ohne es zu wissen ein Straf- und Bußgeldrisiko eingehen.
Die DSGVO-Lüge der Social-Media-AI-Anbieter
Was hinter günstigen AI-Angeboten von TikTok-Coaches und Instagram-Agenturen wirklich steckt: alte Libs, leaky Setups, fehlende TOMs und DSGVO-Compliance, die nirgends existiert außer in der Landing-Page-Überschrift.
AI in der EU: vier Hosting-Optionen, drei mit Haken
Azure OpenAI ist ab Werk nicht DSGVO-fertig, Bedrock nur mit EU-Profil. Welche der vier Hosting-Optionen wir 2026 für regulierte Branchen empfehlen.
Wie wir Agent-Evals bauen, die Production-Bugs vorhersagen
Eval-Sets sind das einzige, was zwischen dir und einem Outage steht. So bauen wir sie für AI-Agents in regulierten Branchen.
RAG-Systeme scheitern an drei Stellen — keine davon ist das Modell
Warum Chunking, Retrieval und ein Eval-Set über die Qualität Ihrer RAG-Pipeline entscheiden, und warum ein Modellwechsel selten hilft.