Ein Befehl zum Installieren, ein Plugin für Claude Code, eine fertige Binärdatei oder ein Installationsprogramm für Windows.
Sieben Pakete liegen auf crates.io, und die Weboberfläche steckt im Paket der Binärdatei, cargo install cyberbrain braucht also Rust, aber keine node-Toolchain. Wer nicht selbst bauen will, findet am Release v0.8.4 fertige Binärdateien für Linux, Windows und macOS (Apple-Chip) samt Prüfsummendatei — und für Windows ein Installationsprogramm, das statt eines Terminals einen Eintrag im Startmenü anlegt.
In Claude Code als Plugin: Hooks, MCP-Server, drei Skills und ein Mod, der das Gedächtnis ohne Modell-Turn durchsucht und Bescheid gibt, wenn der Kontext verdichtet wird. Die Binärdatei wird beim ersten Start geladen und gegen die SHA256SUMS des Releases geprüft.
Cyberbrain ein Gedächtnis, das seine Arbeit zeigt
Zitiertes, vertrauensgestuftes, lokales Gedächtnis für KI-Coding-Agenten. Jede gefundene Aussage trägt eine Kennung, die auf ihren Quellblock zurückführt, jedes Ergebnis listet auf, was nicht geprüft wurde, und das Ganze ist eine einzige Binärdatei, die sonst nichts auf dem Rechner braucht.
r0-5b2e0c17a4f3 ring 0 invariants.md
Deploy only from a tagged release.
r2-867ef2a8cd01 ring 2 notes/2026-08-deploy.md
Hotfix shipped from main on 12 Aug; tagged afterwards.
caveats
! semantic search skipped: no embedder configured
! contradiction check skipped: no inference model is configured
Die Form eines Ergebnisses, kein Mitschnitt: zwei Treffer mit Zitat und Ring, danach die beiden Vorbehalte, die eine frische Installation bei jeder Anfrage ausgibt, bis ein Modell eingerichtet ist.
Neu in 0.8
0.8.0 ist am 27. Oktober 2026 erschienen. Jeder Punkt steht weiter unten auf dieser Seite ausführlich, hier die kurze Fassung.
Sprache zu Text, lokal
cyberbrain transcribe macht aus einer Sprachnotiz oder einer Besprechung eine Notiz, über einen whisper.cpp-Server auf eurem eigenen Rechner. Die Seite bekommt einen Mikrofon-Knopf zum Diktieren.
Ein signiertes Audit-Log
policy audit-key --init gibt einem Store einen Ed25519-Schlüssel. Jede neue Zeile wird signiert, und verify-export prüft ein exportiertes Bündel gegen den Fingerabdruck, den der Empfänger bekommen hat.
Köder
cyberbrain canary plant legt einen Zugangswert, den niemand benutzt, in eine Notiz. Jede Verwendung außerhalb dieser Notiz wird abgewiesen und als canary.hit festgehalten.
Schlüssel mit Ablaufdatum
Für MCP-Clients, für Zugänge zur Zentraleinheit und für Gerätetokens. Nach dem Enddatum wird ein Schlüssel mit Namen abgewiesen, und die Abweisung steht im Audit-Log.
Eine Zentraleinheit, die sich meldet
Sie schickt, was eine Person braucht, an einen Webhook, den ihr Verwalter festlegt. Auf ihrer Seite verwaltet sie jetzt auch Personen und Einladungen für neue Rechner.
Ein neues Gesicht
Eine Weboberfläche im Stil von Windows 11 und ein Neon-Gehirn als Symbol. Auf einem deutschen Windows sprechen Starter und Installationsprogramm Deutsch.
0.8.1 vom selben Tag ist eine reine Fehlerkorrektur: Die Statusseite nennt das Einbettungs-Backend jetzt richtig. Mit Ollama stand dort vorher fälschlich „static“. 0.8.2 schließt eine Lücke: Die Konfiguration eines Stores kann einen öffentlichen Server für Inferenz oder Hub nicht mehr selbst erlauben. Das braucht eure eigene Freigabe mit cyberbrain trust, ein geklontes Repository kann eure Notizen also nicht woandershin schicken. 0.8.3 behebt, was unsere eigene Prüfung vom 31. Oktober gefunden hat: Ein Agent kann die Regeln in Ring 0 und 1, die ihn binden, nicht mehr löschen, und der Bash-Schutz achtet jetzt auch auf Konfiguration und Schlüssel des Stores.
Es sagt, was es nicht geprüft hat
Die meisten Suchwerkzeuge liefern eine sortierte Liste und hören auf. Cyberbrain liefert die Liste und eine zweite: alles, was es für diese Anfrage nicht tun konnte. Eine frische Installation ohne Modell beantwortet jede Anfrage mit zwei Zeilen, die sie nicht weglassen darf:
Das ist so gewollt, kein Fehlerzustand. Ein Agent, der das Ergebnis liest, weiß, dass die Treffer allein aus der Stichwortsuche stammen und dass niemand nach widersprechenden Notizen gesucht hat. Und eine Antwort ohne Zitat gilt als Fehler.
Was es tut
Zitiert, jedes Mal
Jede gefundene Aussage trägt eine Kennung wie r2-867ef2a8cd01. Sie führt auf den exakten Quellblock zurück, damit ein Agent eine Notiz zitieren und ein Mensch das Zitat nachprüfen kann. Ein Ergebnis ohne Kennung ist ein Fehler, keine Abkürzung.
Vertrauensringe 0 bis 4
Notizen liegen in Ringen. Ring 0 enthält die Invarianten des Betreibers und überstimmt alles. Ring 0 und 1 werden in jede Sitzung eingespeist, mit einer Größenobergrenze, damit sie die eigentliche Arbeit nicht verdrängen.
Widersprüche werden gemeldet, nicht aufgelöst
Widersprechen sich zwei Blöcke, gewinnt der niedrigere Ring, und der Konflikt wird im Ergebnis benannt. Nichts wird still zusammengeführt.
Reines Markdown, und es bleibt eures
Notizen sind Markdown-Dateien mit YAML-Frontmatter. Ihr könnt sie ohne das Werkzeug lesen, bearbeiten und durchsuchen. Der Index ist ein wegwerfbarer Cache; das Audit-Log ist eine eigene Datei, an die nur angehängt wird.
Eine Binärdatei, nichts zur Laufzeit
Linux, Windows und macOS (Apple-Chip). Kein System-SQLite, kein OpenSSL, kein Modellserver, kein Node. Datei kopieren, starten.
Hybride Suche, komplett lokal
BM25 über SQLite FTS5, verschmolzen mit Kosinus-Ähnlichkeit über statische Embeddings, die auf eurem Rechner berechnet werden. Keine Embedding-API wird aufgerufen.
Aus einer Sitzung wird ein Vorschlag
Nach einer Sitzung fasst das lokale Modell auf Wunsch zusammen, was entschieden wurde und was noch offen ist. Die Zusammenfassung landet nicht im Gedächtnis, sondern wartet als Vorschlag, bis ein Mensch sie annimmt. Werkzeug-Ausgaben und die eingespielten Ringe bleiben draußen, bei langen Sitzungen zählt das Ende.
In Claude Code ohne Umweg
Das Plugin bringt einen Suchbefehl mit, der ohne Modell-Turn aus dem Gedächtnis antwortet, und einen Hinweis, wenn Claude Code den Kontext verdichtet. So wisst ihr, dass gleich verloren geht, was nicht aufgeschrieben ist.
Sprache zu Text, auf eurem Rechner
Eine Sprachnotiz, eine Besprechung oder ein Video mit Ton wird über einen whisper.cpp-Server auf dem eigenen Rechner zur Notiz, geschrieben wie jede andere: PII-Prüfung, Audit-Zeile, Index. In der Seite diktiert ein Mikrofon-Knopf ins Suchfeld und in den Editor, gespeichert wird erst, wenn ihr speichert. Aus, bis ihr den Server nennt.
Suche mit Stichtag
recall --stand sucht im Store, wie er an einem bestimmten Tag aussah. Die Seite markiert, was seitdem ersetzt wurde, was nicht mehr gilt und was an dem Tag noch nicht galt.
Änderungen sehen, bevor man sie annimmt
Schlägt ein Agent eine Änderung an einer bestehenden Notiz vor, zeigt die Freigabe den Zeilenvergleich mit dem aktuellen Text. Angenommen wird also die Änderung und nicht bloß ein Titel.
Die Ringe bleiben im Blick
Claude Code zeigt die Ausgabe eines Hooks nur bis 10.000 Zeichen vollständig. Der Sitzungsstart kommt deshalb in zwei Teilen, die Ringe allein im ersten. Eine lange Übergabenotiz kann eure Invarianten so nicht in eine Vorschau drängen.
Was von außen kommt, wartet auf einen Menschen
Notizen können sagen, woher ihr Text stammt, und Text aus einer Mail, von einer Webseite oder von einem anderen Agenten ist in jedem Ergebnis als solcher markiert. Legt ein Agent ihn ab, wird daraus keine Notiz: Er wartet als Vorschlag, bis ein Mensch ihn annimmt, in der Web-Oberfläche oder über eine Freigabe in AgentGuard. Eine ganze Anbindung lässt sich als nicht vertrauenswürdig einstufen und auf ihre eigenen Bereiche begrenzen, sie kann sich also weder anders ausgeben noch den Rest des Gedächtnisses lesen.
So sieht es aus
Die Seite ist in die Binärdatei kompiliert, cyberbrain serve liefert sie aus, und sie holt nichts aus dem Netz. Seit 0.8.0 sieht sie aus wie Windows 11: links die Navigation nach Arbeit, Betrieb und Werkzeugen, dazu Karten, die funktioniert, nicht eingerichtet und fehlerhaft auseinanderhalten.
Bildschirmfotos von Version 0.8.0 mit einem Demo-Store, die Notizen darin sind erfunden. Es sind Aufnahmen der echten Oberfläche, keine KI-Bilder.
Wie die Ringe funktionieren
Vertrauen ist eine Eigenschaft der Notiz, nicht der Anfrage. Fünf Ringe, eine kurze Regel: widersprechen sich zwei Blöcke, gewinnt der niedrigere Ring.
Der niedrigere Ring gewinnt. Der Konflikt steht im Ergebnis, statt still aufgelöst zu werden.
Suche am ersten Tag, und danach
Eine Landingpage, die das verschweigt, sorgt für einen schlechten ersten Start, also steht es hier: Die semantische Suche braucht ein Modell, das ihr selbst ablegt. Ohne eure ausdrückliche Zustimmung wird nichts heruntergeladen.
Lexikalisch, immer
BM25 über SQLite FTS5 ist eingebaut und funktioniert, sobald Notizen da sind. Braucht kein Modell und kein Netz.
Semantisch, sobald ihr ein Modell ablegt
Kosinus-Ähnlichkeit über statische Embeddings, lokal berechnet. Bis das Modell liegt, bleibt die Suche lexikalisch, und jedes Ergebnis sagt das in seinen Vorbehalten.
Verschmolzen
Sind beide da, werden die beiden Rangfolgen zu einer Liste verschmolzen, und der semantische Vorbehalt verschwindet, weil auf dieser Achse nichts mehr ungeprüft ist.
Optionale lokale Inferenz
Manche Prüfungen brauchen ein Sprachmodell, die Widerspruchsprüfung zum Beispiel. Cyberbrain spricht mit jedem OpenAI-kompatiblen Endpunkt und enthält keinen herstellerspezifischen Code. Alles, was diese API spricht, ist ein gültiges Backend.
http://127.0.0.1:11434/v1
Die üblichen lokalen Server, unter der Standardadresse oder wohin ihr den Endpunkt zeigen lasst. Die Statusseite sagt, welcher geantwortet hat.
Veröffentlicht am 3. September 2026 unter Apache-2.0. Verteilt lokale Inferenz über Rechner mit RTX 20 und neuer, DGX Spark und Apple M4 und neuer, gefunden über mDNS und gekoppelt über mTLS. Cyberbrain hat keinen PAIR-spezifischen Code; es erreicht PAIR, weil PAIR dieselbe API spricht. Gegen einen echten PAIR-Verbund haben wir es selbst nicht getestet, und das schreiben wir hin, statt es das Logo behaupten zu lassen. PAIR reicht die Antwort der Engine dahinter weiter, deshalb nennt die Statusseite diese Engine und nicht PAIR.
Inferenz ist optional. Ohne sie werden die Prüfungen, die ein Modell brauchen, übersprungen, und das Ergebnis nennt welche. Läuft sie auf Hardware, die ihr kontrolliert, gibt es keinen Auftragsverarbeiter und keine Drittlandübermittlung zu dokumentieren.
Was das an Hardware braucht
Einen Laptop. Es gibt hier kein großes Modell zu betreiben. Die semantische Suche benutzt statische Einbettungen: eine Tabelle, keinen Vorwärtslauf durch ein Netz. Ein Wort wird nachgeschlagen, über die Wörter eines Blocks wird gemittelt, heraus kommen 256 Zahlen. Deshalb reicht ein CPU-Kern, und deshalb ist die Datei auf der Platte größer als die Arbeit, die sie macht — was da Platz braucht, ist Wortschatz, nicht Rechenleistung.
- 1 eure Frage
- 2 jedes Wort nachschlagen
- 3 mitteln
- 4 256 Zahlen
Kein Vorwärtslauf, keine GPU, kein Modellserver, keine Aufwärmzeit. Dieselben vier Schritte sind beim Indexbau über jeden Block gelaufen, weshalb die Suche selbst nur noch ein Skalarprodukt ist.
Nichts installieren
Lexikalische Suche über SQLite FTS5, Ringe, Zitate, Audit-Log. Alles außer der semantischen Suche.
- 15 MB
- Arbeitsspeicher pro Aufruf
- 10 ms
- eine Suche über 4.960 Blöcke
- 1,1 s
- für den kompletten Neuaufbau des Index
Einbettungsmodell dazulegen
Semantische Suche: eine Frage in euren Worten findet die Notiz, die in anderen geschrieben ist.
- 584 MB
- Spitze, während eine Suche läuft
- 9 ms
- eine Suche, sobald der Daemon das Modell hält; kalt 1,2 s
- 507 MB
- auf der Platte, 4,5 s für den Neuaufbau des Index
Inferenz-Endpunkt anschließen
Die Widerspruchsprüfung: Treffer werden gegeneinander gehalten, statt nur nebeneinander zu stehen.
- 126 s
- eine Prüfung mit einem 7B-Modell auf diesem Server ohne GPU
- 3 s
- Budget, danach kommen die Treffer ungeprüft und sagen das
- 0 GB
- in Cyberbrain selbst — das Modell läuft in seinem eigenen Prozess
Gemessen am 29. September 2026 mit v0.7.4 auf einem Server ohne GPU (AMD EPYC-Milan, 12 vCPU, 23 GB RAM), Korpus 1.516 Notizen und 4.960 Blöcke. Der erste Start nach dem Ablegen des Modells prüft einmal dessen Prüfsumme und braucht dabei bis zu 1,1 GB; jeder weitere Start liegt bei der Zahl oben. Mit eurem Korpus kommen andere Zahlen heraus; es geht um die Größenordnung. Stufe 2 ist die einzige, die sich bessere Hardware wünscht, und die einzige, die doppelt optional ist: ohne sie wird die Prüfung übersprungen, und das Ergebnis sagt, dass sie übersprungen wurde.
Compliance ist ein Teilsystem
Keine Seite in der Doku, die etwas über den Code behauptet. Das hier sind Befehle und Datenstrukturen. Sie lassen sich aufzählen, ausführen und testen.
Jeder Weg, auf dem Daten den Prozess verlassen können, als aufzählbare Liste, mit dem, was er trägt, und ob er an ist. Heute hat sie neun Einträge und endet mit der Zeile „Telemetry does not exist.“
Entfernt die Notiz, ihre Blöcke, ihre Vektoren, ihre Indexzeilen und jede Ableitung in einer Transaktion. In keinem Cache bleibt etwas zurück, das später wieder auftaucht. forget --report schreibt einen Löschbericht, den jemand anderes nachprüfen kann, auf Wunsch mit dem Schlüssel des Stores signiert.
Ein Auskunftsexport für Anfragen nach Art. 15.
Ein Schreibvorgang, der personenbezogene Daten zu enthalten scheint, wird angehalten, bis der Betreiber entscheidet. Es wird nicht hinter eurem Rücken geschwärzt.
Eine eigene Datei mit blake3-Hashkette. verify läuft die Kette ab, nennt die erste veränderte Zeile und endet mit einem Fehlercode, damit eine nächtliche Prüfung fehlschlägt statt still durchzugehen. Mit Audit-Schlüssel wird jede neue Zeile zusätzlich mit Ed25519 signiert, ein Export beweist dann mehr, als dass er in sich stimmig ist.
Ein ausgelegter Zugangswert, den niemand benutzt, in einer Notiz, die echt aussieht. Taucht er außerhalb dieser Notiz auf, in einem Werkzeugaufruf oder in einer Notiz, die gerade geschrieben wird, wird er abgewiesen, gezählt und festgehalten. Der Wert selbst steht nie im Log, in einer Meldung oder in einer Antwort, nur sein Fingerabdruck.
Auf Anforderung angewendet, je Notiz, nicht als globaler Durchlauf.
Was das aktive Profil über das Recht behauptet, Zeile für Zeile, jede mit der Norm, auf der sie steht, und mit der Sicherheit, die der Autor ihr gibt. Auf der Compliance-Seite und von der Kommandozeile.
Profile: eu, ch, off
Die Schweiz ist ein eigenes Profil und nicht „EU minus etwas“. Das revidierte DSG unterscheidet sich in der Sache von der DSGVO, und wer beide in ein Profil faltet, erzeugt Aussagen, die in einem der beiden Länder falsch sind.
eu
DSGVO
ch
revidiertes DSG
off
Compliance-Verhalten abgeschaltet
Beleg statt Zusicherung
Die DSGVO gilt heute. Dafür ist das meiste davon da: Löschung, Auskunft, ein Nachweis über das, was verarbeitet wurde, und die Möglichkeit zu zeigen, was tatsächlich passiert ist, statt was im Handbuch steht. Was ein Werkzeug dazu beitragen kann, sind Artefakte, und das sind die, die es erzeugt.
Ein Audit-Log, das man aushändigen kann
Nur anhängend, eine Zeile je Vorgang, über blake3 verkettet. verify läuft die Kette ab, nennt die erste veränderte Zeile und endet mit einem Fehlercode. Mit Audit-Schlüssel sind die Zeilen signiert, und wer einen Export bekommt, prüft ihn mit verify-export gegen den Fingerabdruck, den ihr vorher weitergegeben habt.
Löschung mit Quittung
Die Notiz, ihre Blöcke, ihre Vektoren, ihre Indexzeilen und jede Ableitung in einer Transaktion, dazu zwei Audit-Zeilen: dass es verlangt wurde und dass es geschehen ist. Der Löschbericht nennt beide Zeilen und lässt sich signieren.
Eine Auskunft, die man weiterreichen kann
Alles, was der Store zu einer Kennung hält, mit Zitaten, in einer Form, die man der Person geben kann, die gefragt hat. Die Suche selbst wird protokolliert.
Datenflüsse, die sich aufzählen lassen
Das Ausgangsregister ist zur Kompilierzeit geschlossen und ausdruckbar. Heute neun Einträge, jeder aus, bis er eingerichtet ist, und die letzte Zeile lautet: Telemetrie gibt es nicht.
Eine Modellkarte
Identität, Quelle, Lizenz, Hash, vorgesehener Einsatz und Grenzen jedes beteiligten Modells. Das, was eine technische Dokumentation braucht, und was ein Endpunkt-Modell über sich selbst nicht sagen kann.
Der AI Act hat sich verschoben. Mit dem Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026) gelten die Hochrisiko-Pflichten für eigenständige Systeme nach Anhang III erst ab dem 2. Dezember 2027, für Produkte nach Anhang I ab dem 2. August 2028; die Transparenzpflichten aus Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026. An der DSGVO hat sich nichts verschoben. Was heute vorzuzeigen ist, ist also wegen der DSGVO vorzuzeigen — und was 2027 zu zeigen ist, sammelt sich ab heute leichter, als es sich dann rekonstruieren lässt.
Was es nicht ist: eine Konformitätsbewertung, ein CE-Zeichen, ein Risikomanagementsystem oder eine Zertifizierung. Cyberbrain einzusetzen macht niemanden konform. Und die Artefakte beschreiben Cyberbrain selbst: was es geholt, an welches Modell es was geschickt und was es gelöscht hat. Sie sind der Teil eurer Akte, der das Gedächtnis abdeckt, nicht die Akte.
Zugänge
Vier Wege hinein, alle aus derselben Binärdatei.
Alles ist von der Kommandozeile aus erreichbar.
Feuern bei Lebenszyklus-Ereignissen des Agenten. Gemessen mit 0.8.1 an einem Store mit 1.300 Notizen und 105.000 Audit-Zeilen, inklusive Prozessstart: p99 7 bis 9 ms bei einem Budget von 15 ms. session-start, der die Ringe 0 und 1 übergibt, braucht 17 ms bei einem Budget von 150 ms.
Für jeden Client, der das Model Context Protocol spricht, in der aktuellen Fassung (2026-07-28) und den älteren. Über HTTP bekommt jeder Client einen eigenen Schlüssel und einen eigenen Namen im Audit-Log, für Agenten, die auf dem Rechner keinen Prozess starten können, etwa n8n im Container. Ein Schlüssel kann ein Enddatum tragen und wird danach mit Namen abgewiesen.
Wird aus der Binärdatei ausgeliefert, auf Deutsch und Englisch, im Stil von Windows 11. Sie hat eine eigene Befehlszeile und einen Mikrofon-Knopf, sobald die Transkription eingerichtet ist. Es gibt kein separates Frontend zu installieren.
Wo es steht
Die Zahlen, die eine Landingpage sonst weglässt.
- Es ist gegen den echten Korpus eines einzigen Betreibers gelaufen: 1.086 Notizen über fünf Projekte. Viel mehr nicht. Mit Kanten ist zu rechnen.
- Die semantische Suche braucht ein Modell, das ihr selbst ablegt. Ohne eure ausdrückliche Zustimmung wird nichts heruntergeladen. Bis dahin ist die Suche lexikalisch, und sagt das.
- Die Widerspruchsprüfung braucht einen Inferenz-Endpunkt. Ohne ihn wird sie übersprungen, und sagt das. Sie hat außerdem ein Zeitbudget: wo eine Prüfung zwei Minuten braucht, kommen die Treffer trotzdem sofort, und im Ergebnis steht, dass die Prüfung nicht gelaufen ist.
- Fertige Binärdateien für Linux, Windows und macOS hängen am Release, mit Prüfsummendatei; cargo install cyberbrain baut es aus dem Quelltext, und in Claude Code installiert es sich als Plugin.
Drei andere Wege, es zu haben
Jedes davon stand auf dieser Seite, als es noch ein Plan war, und jedes ist jetzt da. Sie stehen weiter hier statt in der Funktionsliste, weil keines davon Cyberbrain selbst ist: das eine ist ein kleineres Produkt, das zweite ein anderer Weg in dasselbe, und das dritte ist, was passiert, wenn nicht eine Person, sondern ein Team belegen muss, was seine Agenten getan haben.
Gedächtnis-Schutz für Agenten
jetzt da, ab v0.7.6Herkunft an jeder Notiz, Quarantäne für das, was Agenten von außen mitbringen, Freigabe durch einen Menschen in der Web-Oberfläche oder über AgentGuard und Grenzen je Anbindung. Gebaut für den Fall, dass ein Agent eine Mail oder eine Webseite liest und sich etwas daraus merken soll, ohne dass jemand ihm auf diesem Weg eine Anweisung unterschieben kann.
Wie wir es einrichtenCyberbrain Light
jetzt daDieselben Zitate, dieselben Ringe, derselbe Store, ohne Modell und ohne Compliance-Teilsystem. Nur die Suche über die Wörter, eine Binärdatei mit 5 MB, nichts abzulegen und überhaupt kein Netzcode darin. Ein eigenes Produkt in einem eigenen Repository, und aus Cyberbrain wurde dafür nichts herausgenommen.
Zu Cyberbrain LightEine Desktop-Anwendung für Windows
jetzt daEin Installationsprogramm und ein Eintrag im Startmenü statt eines Terminals. Es fragt einmal, welches Projekt geöffnet werden soll, startet den Server auf einem Port, den Windows aussucht, öffnet den Browser darauf und wartet im Infobereich. Rechtsklick für den Projektordner, ein anderes Projekt, Mit Windows starten (von Haus aus aus) oder Beenden. Auf einem deutschen Windows sprechen Starter und Installationsprogramm Deutsch. Oberfläche und API sind dieselben, die auch die Kommandozeile ausliefert; das hier ist der Weg hinein, kein zweites Produkt.
Cyberbrain für WindowsEine Maschine sammelt, was die anderen getan haben
jetzt da, braucht eine LizenzEin Team behält seine Notizen dort, wo sie immer lagen: auf dem Rechner jedes Einzelnen, in dessen eigenem Store. Gesammelt wird der Nachweis — welcher Rechner wann was für eine Art Vorgang hatte, in einer Kette, die sich nachträglich nicht ändern lässt, ohne dass es auffällt. Von Haus aus hält die Sammelstelle keinen Notiztext. Wer dieselbe Übergabenotiz auf vier Schreibtischen haben will, kann das Teilen für einen Bereich einschalten, eine zweite Person zeichnet das gegen, und die Ringe 0 und 1 wandern nie. Unter Windows läuft sie als Dienst, das Installationsprogramm trägt ihn ein; ihre eigene Seite zeigt Lizenz, belegte Plätze, die Personen mit einer Rolle, die Einladungen für neue Rechner und welche Maschinen melden, das Auffällige zuerst. Was eine Person braucht, etwa eine wartende Gegenzeichnung, eine auslaufende Lizenz, einen seit 48 Stunden stillen Rechner oder ein bald ablaufendes Token, schickt sie auf Wunsch an einen Webhook, den ihr Verwalter festlegt. Was sie einsammelt, geht verschlüsselt über das Netz: Sie stellt sich ihr Zertifikat selbst aus, wo es keine Stelle gibt, die eines ausgäbe, und jede Maschine wird mit dem Fingerabdruck genau des Zertifikats eingeladen, das sie erwarten soll — eine Lieferung erreicht diese Sammelstelle oder gar keine. Wer Tätigkeiten einer Person einsehen will, geht ein eigenes Verfahren, das eine zweite Person zur Freigabe braucht — so, wie Betriebsvereinbarungen den Zugriff auf Videomaterial regeln.
Wie ein Team es betreibtLizenz
FSL-1.1-ALv2. Der Quelltext ist verfügbar, und ihr dürft ihn für alles nutzen, außer um ein konkurrierendes Produkt zu bauen. Zwei Jahre nach Erscheinen einer Version wird diese Version Apache-2.0.
Herkunft
Cyberbrain ist ein eigenständiges Werk, von Grund auf neu geschrieben unter Clean-Room-Disziplin. Es teilt keinen Quelltext mit irgendeinem anderen Gedächtnis-Werkzeug und trägt eine eigene Lizenz.
Krynex Labs
Gebaut von Krynex Labs
Krynex Labs baut KI-Agenten, Automatisierungen und LLM-Systeme für Unternehmen, die sie am Umsatz messen. Cyberbrain stammt aus dieser Arbeit, und der Korpus, gegen den es gelaufen ist, ist unserer.
Was wir machen →FAQ
Was ist Cyberbrain?
Ein Gedächtnis für KI-Coding-Agenten: Notizen in reinem Markdown, ein wegwerfbarer Index und eine Suche, die zitierte Aussagen mit Vertrauensring und einer Liste des Ungeprüften zurückgibt. Eine einzige Binärdatei für Linux, Windows und macOS, die zur Laufzeit nichts weiter braucht.
Kann ich es installieren?
Ja. cargo install cyberbrain baut es aus crates.io, oder ihr nehmt eine fertige Binärdatei für Linux, Windows oder macOS vom Release v0.8.4 auf GitHub und rechnet sie gegen die mitgelieferte SHA256SUMS-Datei nach. Unter Windows liegt an demselben Release ein Installationsprogramm, das einen Eintrag im Startmenü anlegt und die Oberfläche ohne Terminal öffnet. Zur Laufzeit braucht es sonst nichts. In Claude Code gibt es außerdem ein Plugin: /plugin marketplace add bassprofressor-lab/krynex-plugins, dann /plugin install cyberbrain@krynex-plugins.
Kann ein Team es nutzen?
Ja, und die interessantere Hälfte der Antwort ist, was nicht wandert. Jede Person behält ihre Notizen auf dem eigenen Rechner, im eigenen Store, genau wie vorher. Eine Maschine kann per Lizenz freigeschaltet werden, den Nachweis der übrigen einzusammeln: welcher Rechner wann was für eine Art Vorgang hatte, in einer Hashkette, die sich nachträglich nicht ändern lässt, ohne dass es auffällt. Von Haus aus hat diese Maschine keine Notizen, keinen Index und keine Suche, und was eine Notiz sagt, bleibt auf dem Rechner, auf dem sie liegt. Notizen zu teilen ist ein Schalter je Bereich, den eine zweite Person gegenzeichnen muss, und die Ringe 0 und 1 wandern nie. Sie läuft als Windows-Dienst oder als systemd-Unit, und ihre eigene Seite zeigt Lizenz, belegte Plätze, die Personen mit einer Rolle und welche Maschinen melden. Die Tätigkeiten einer einzelnen Person einzusehen ist ein eigenes Verfahren mit genannter Begründung, die eine zweite Person gegenzeichnen muss — so, wie Betriebsvereinbarungen den Zugriff auf Videomaterial regeln; Antrag, Freigabe und Einsicht sind selbst Einträge in einer Kette.
Welche Hardware braucht es?
Einen Laptop. Ohne Einbettungsmodell braucht es 15 MB Arbeitsspeicher und beantwortet eine Suche über 4.960 Blöcke in 10 Millisekunden. Mit Modell liegt die Spitze bei 584 MB; kalt dauert eine Suche 1,2 Sekunden, das meiste davon Modell laden, und 9 Millisekunden, sobald der Hintergrund-Daemon das Modell hält. Der ganze Index wird in 4,5 Sekunden neu gebaut. Keine GPU: die Einbettungen sind statisch, ein Nachschlagen und ein Mittelwert statt eines Vorwärtslaufs. Nur die optionale Widerspruchsprüfung wünscht sich bessere Hardware, und sie sagt es, wenn sie übersprungen wird. Gemessen am 29. September 2026 mit v0.7.4 auf einem Server ohne GPU gegen 1.516 Notizen.
Braucht es ein Modell?
Nein. Die lexikalische Suche über SQLite FTS5 funktioniert ohne. Die semantische Suche braucht ein statisches Embedding-Modell, das ihr selbst ablegt, und die Widerspruchsprüfung einen Inferenz-Endpunkt. Ohne eure Zustimmung wird nichts heruntergeladen, und jedes Ergebnis nennt, was übersprungen wurde.
Verlässt etwas meinen Rechner?
Das Ausgangsregister listet jeden Weg aus dem Prozess heraus; heute hat es neun Einträge, jeder aus, bis ihr ihn einrichtet, und es endet mit der Zeile „Telemetry does not exist.“ Inferenz geht, wenn ihr sie einschaltet, an den OpenAI-kompatiblen Endpunkt, den ihr eintragt, standardmäßig einen auf 127.0.0.1. Was auf eurem Rechner an ist, zeigt cyberbrain policy egress.
Kann ich Notizen diktieren?
Ja, seit 0.8.0. cyberbrain transcribe schickt eine Aufnahme an einen whisper.cpp-Server auf eurem eigenen Rechner und schreibt den Text als Notiz, mit PII-Prüfung und Audit-Zeile, von Haus aus in Ring 3. In der Seite setzt ein Mikrofon-Knopf den diktierten Text ins Feld, gespeichert wird erst, wenn ihr speichert. Aus ist es, bis ihr den Server nennt, und es gilt dieselbe Regel wie für die Inferenz: Loopback oder das eigene Netz.
Was heißt „vertrauensgestuft“?
Notizen liegen in Ringen 0 bis 4. Ring 0 sind die Invarianten des Betreibers und überstimmt alles; Ring 0 und 1 werden mit Größenobergrenze in jede Sitzung eingespeist. Widersprechen sich zwei Blöcke, gewinnt der niedrigere Ring, und der Konflikt wird gemeldet statt still aufgelöst.
Wie hängt es an einem Agenten?
Über sechs Agenten-Hooks, einen MCP-Server über stdio oder HTTP, die CLI und eine Web-Oberfläche aus der Binärdatei. Gemessen mit 0.8.1 an einem großen Store, inklusive Prozessstart, erreichen die Hooks ein p99 von 7 bis 9 ms bei einem Budget von 15 ms; session-start, der das ständige Gedächtnis übergibt, 17 ms bei 150 ms.
Unter welcher Lizenz steht es?
FSL-1.1-ALv2. Quelltext verfügbar; nutzbar für alles, außer um ein konkurrierendes Produkt zu bauen. Jede Version wird zwei Jahre nach Erscheinen Apache-2.0.
Ausprobieren, oder sagen, was fehlt
Es ist draußen: sieben Pakete auf crates.io, Binärdateien am Release. Wenn ihr einen Korpus habt, gegen den es laufen sollte, oder etwas braucht, was es noch nicht kann, nehmt das Kontaktformular und nennt Cyberbrain.