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K Krynex Labs

Branchenlösung · Elektronik und Halbleiter

KI für Elektronikhersteller und Halbleiter-Zulieferer: lokal und nachweisbar

Eure Prozess- und Konstruktionsdaten bleiben im Haus. Wir setzen KI auf eurem eigenen Server ein, sammeln Lieferanten- und Konformitätsunterlagen mit Agenten ein und bereiten euch auf die Meldepflichten des Cyber Resilience Act vor.

In der Elektronik und entlang der Halbleiter-Lieferkette ist Wissen das wertvollste Gut: Prozessparameter, Schaltungen, Rezepturen, Kundenspezifikationen. Gleichzeitig wachsen Dokumentation und Nachweise, von Erklärungen der Lieferanten bis zu den Pflichten des Cyber Resilience Act für Produkte mit digitalen Elementen. Wir setzen KI dort ein, wo Unterlagen gelesen, verglichen und vorbereitet werden, auf euren eigenen Rechnern und mit einem Protokoll, das zeigt, was jeder KI-Agent getan hat. Für Maschinen- und Anlagenbauer gibt es eine eigene Seite.

Typische Herausforderungen

Wissen ist das Kapital, und es soll im Haus bleiben

Prozessparameter, Schaltungen und Kundenspezifikationen gehören nicht in einen öffentlichen Chatbot. Wer KI nutzen will, braucht deshalb einen Weg, bei dem die Daten auf eigenen Rechnern bleiben.

24 Stunden für eine Frühwarnung

Seit dem 11. September 2026 müssen Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle innerhalb von 24 Stunden nach Kenntnis als Frühwarnung melden, innerhalb von 72 Stunden eine Schwachstellenmeldung nachreichen und spätestens 14 Tage nach Verfügbarkeit einer Korrektur einen Abschlussbericht vorlegen (Art. 14 Cyber Resilience Act).

Software-Stücklisten werden Pflicht

Ab dem 11. Dezember 2027 müssen Hersteller die Komponenten ihrer Produkte ermitteln und dokumentieren, unter anderem durch eine Software-Stückliste in einem gängigen maschinenlesbaren Format, aus der zumindest die obersten Abhängigkeiten hervorgehen (Anhang I Teil II Cyber Resilience Act).

Kunden fragen nach Nachweisen

Wer Elektronik oder Komponenten liefert, bekommt von Kunden Fragebögen und Anforderungen zu Inhaltsstoffen, Herkunft und Cybersicherheit. Die Antworten stehen verteilt in Datenblättern, Lieferantenerklärungen und eigenen Unterlagen.

Lieferantenerklärungen einsammeln

Erklärungen und Datenblätter kommen per Mail, als PDF und in unterschiedlichen Formaten. Wer prüft, ob alles da ist, ob es aktuell ist und ob sich etwas geändert hat, bindet Leute aus Einkauf und Qualität.

Prozesswissen in Tausenden Dokumenten

Arbeitsanweisungen, Abweichungsberichte und Schulungsunterlagen beantworten die meisten Fragen im Schichtbetrieb, wenn man die richtige Stelle findet.

Was wir neben eurer Fertigungs- und Qualitätssoftware machen

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Sprachmodell auf eurem Server

Ein Sprachmodell auf euren eigenen Rechnern fasst zusammen, beantwortet Fragen aus euren Dokumenten und schreibt Entwürfe, ohne dass vertrauliche Daten einen KI-Anbieter erreichen. Welche Daten es sehen darf, legt ihr fest.

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Agent für Lieferanten- und Konformitätsunterlagen

Ein KI-Agent sammelt Erklärungen und Datenblätter eurer Lieferanten ein, prüft sie auf Vollständigkeit und Gültigkeit, meldet Lücken und bereitet Antworten auf Kundenfragebögen vor. Was hinausgeht, gibt euer Team frei.

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Schwachstellen-Agent mit Meldefristen

Der Agent gleicht neue Schwachstellenmeldungen mit eurer Komponentenliste ab, markiert Treffer und zeigt die laufenden 24- und 72-Stunden-Fristen. Ob gemeldet werden muss, entscheiden eure Verantwortlichen. Jede Aktion steht im verketteten, signierten Protokoll von AgentGuard.

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Wissensdatenbank über Prozessanweisungen

Mitarbeitende fragen in Arbeitsanweisungen, Abweichungsberichten und Schulungsunterlagen nach und bekommen eine Antwort mit Fundstelle und Version. Die Wissensdatenbank liest nur und ändert nichts.

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Schulung und KI-Check

Eine Schulung zur KI-Kompetenz mit Nachweis und eine Prüfung von KI-Werkzeugen vor dem Kauf: wo die Daten verarbeitet werden, wer mitliest, ob es einen Prüfpfad gibt.

Branchenspezifisch: Führend bleiben eure Fertigungs-, Qualitäts- und ERP-Systeme. Bevor wir etwas anbinden, sehen wir nach, welche Schnittstellen es gibt und was eure Softwarehersteller schon an KI mitliefern. Doppelt bezahlen sollt ihr nichts.

Wofür wir nicht die Richtigen sind

  • —KI in der Fertigungsanlage. Prozesssteuerung, Defekterkennung im Reinraum oder Ausbeuteoptimierung in der Fab gehören zu den Anlagen- und Softwareherstellern eurer Linie.
  • —Hardware- und Firmware-Entwicklung. Wir entwickeln keine Elektronik und keine eingebettete Software.
  • —CRA-Konformitätsbewertung und Penetrationstests. Wir helfen bei Unterlagen und Abläufen, prüfen aber keine Produkte auf Sicherheitslücken und stellen keine Zertifikate aus.
  • —Ersatz von MES, QM-System oder ERP. Wir arbeiten daneben und binden an, wo es Schnittstellen gibt.

Häufige Fragen — Elektronik und Halbleiter

Sind wir als Auftragsfertiger Hersteller im Sinne des Cyber Resilience Act? +

Das hängt davon ab, wer das Produkt unter eigenem Namen oder eigener Marke in Verkehr bringt. Fertigt ihr im Auftrag für einen Markeninhaber, ist häufig er der Hersteller. Eure Kunden werden aber Nachweise von euch verlangen. Die Einordnung im Einzelfall sollte rechtlich geprüft werden.

Verlassen unsere Daten das Haus? +

Nicht, wenn ihr das nicht wollt. Für vertrauliche Daten setzen wir Sprachmodelle ein, die auf euren eigenen Rechnern laufen. Dann gibt es keinen KI-Anbieter, der die Daten sieht.

Meldet der Agent Schwachstellen selbst? +

Nein. Er findet mögliche Treffer und zeigt die Fristen. Ob eine Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird und gemeldet werden muss, entscheiden eure Verantwortlichen, und sie geben die Meldung ab. Jeder Schritt des Agenten steht im Protokoll.

Was steht im Cyber Resilience Act zu Software-Stücklisten? +

Hersteller müssen Schwachstellen und Komponenten ihrer Produkte ermitteln und dokumentieren, unter anderem durch eine Software-Stückliste in einem gängigen maschinenlesbaren Format, aus der zumindest die obersten Abhängigkeiten hervorgehen (Anhang I Teil II). Das gilt ab dem 11. Dezember 2027.

Wie fangen wir an? +

Mit einem abgegrenzten Ablauf, oft dem Einsammeln von Lieferantenerklärungen oder einer Wissensdatenbank über Prozessanweisungen. Parallel lohnt eine Bestandsaufnahme, welche eurer Produkte digitale Elemente haben und wie euer Ablauf für Schwachstellenmeldungen aussieht.

Passt dazu

Elektronik: Welche Unterlagen fressen bei euch die meiste Zeit?

In 30 Minuten gehen wir durch, welche Nachweise ihr von Lieferanten sammelt und Kunden liefert, welche eurer Produkte digitale Elemente haben und wo vertrauliche Daten heute in fremden Werkzeugen landen. Danach wisst ihr, ob wir die Richtigen sind.

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