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Wie man ein Glutnest früher sieht. KI-Brandfrüherkennung, herstellerneutral. Bis zu 30 Brandereignisse am Tag. In Entsorgungsanlagen und -fahrzeugen in Deutschland, Schätzung BDE. Rund 80 Prozent davon gehen laut BDE-Schätzung auf Lithium-Ionen-Akkus zurück. Quelle: BDE, Europaspiegel Oktober 2024. Glut beginnt unter der Oberfläche. Ein Schwelbrand brennt langsam, ohne Flamme und kühler als ein offenes Feuer. Die Wärmebildkamera sieht nur die Oberfläche. Darüber wird die Oberfläche langsam wärmer, an einer Stelle, und bleibt es. Eine feste Schwelle meldet spät. Der Trend je Zelle meldet früh. Wärmebild, Oberfläche, Zelle. Oberfläche, Zeit, Simulation. Umgebung. Glutnest. Schwelle 80 °C. Schwelle löst aus. Trend: Voralarm, gut 7 min, 26 °C. Über eine Stunde später. Bunker. Video. CO / H₂. In unserer Simulation: erkannt nach gut 7 Minuten bei 26 °C, die 80-°C-Schwelle hätte über eine Stunde später ausgelöst. Krynex-PoC, Simulation, Stand 29.09.2026. Verlauf schematisch. Wärmebild, Videobild, Gas: ein Befund. Wärmebild · Trend. Videobild · Rauch. Gas · CO / H₂. Fusion. Voralarm, 1 Signal. Alarm, 2 Signale. Ein Schwelbrand setzt viel Kohlenmonoxid frei. Bei Akkus zeigte sich im Labor Wasserstoff, bevor Rauch zu sehen war. Ein Signal gibt Voralarm, zwei geben Alarm. Sonne und vorbeifahrende Radlader rechnet das System heraus: Ein Befund muss mehrere Messungen bestehen. Voralarm mit Bild an die Leitstelle. Leitstelle. Voralarm. Prüfen. Voralarm: Wärmetrend im Bunker. Das Personal vor Ort handelt, der Leitstand prüft nach. Auf vorhandenen Kameras gängiger Hersteller. Ausgewertet auf unseren Servern oder auf einer Box vor Ort. Vorhandene Kameras. Auswertung. Unsere Server. Box vor Ort. Zustand: ruhig, Trend, Voralarm, Alarm, Leitstelle prüft. Ergänzt die Brandmeldeanlage, ersetzt sie nicht. Ergänzender Brandschutz. Ersetzt keine Brandmeldeanlage nach DIN 14675 und EN 54, keine VdS-Anerkennung. krynexlabs.de.
Warum ein Glutnest so schwer zu sehen ist
Brände in Entsorgungsbetrieben sind Alltag. Der BDE geht von bis zu 30 Brandereignissen am Tag in Deutschland aus, viele davon löschen die Beschäftigten selbst, bevor sie in einer Statistik auftauchen, und schätzungsweise 80 Prozent gehen auf Lithium-Ionen-Akkus zurück (BDE/VOEB, Oktober 2024).
Das Tückische ist der Anfang. Ein Schwelbrand ist nach der Definition der Brandforschung eine langsame Verbrennung ohne Flamme und bei niedrigerer Temperatur als ein offenes Feuer, die Stunden oder Tage dauern kann, bis plötzlich Flammen entstehen (Rein 2009). Im Bunker oder im Haufen liegt so ein Nest oft unter der Oberfläche. Die Versicherer-Richtlinie für Recyclingbetriebe nennt für Anlieferung und Bunker ausdrücklich Schwelbrände und tiefsitzende Brände als Risiko und hält zur Wärmebildtechnik fest: „Infrarotkameras erkennen Temperaturerhöhungen auf Oberflächen.“ (VdS 2517:2025-03, Abschnitt 4.2.1.4).
Eine Kamera sieht also nie das Nest selbst, nur seine Spur. Die Oberfläche darüber wird langsam wärmer, an einer Stelle, und sie bleibt es. Das ist das Signal, auf das es ankommt.
Trend statt Schwelle
Eine klassische IR-Kameraeinrichtung meldet, wenn eine Temperatur auf einer festgelegten Zahl von Bildpunkten einen Grenzwert überschreitet (VdS 3878, Abschnitt 1.1). Das ist bewährt und nachvollziehbar. Bei einem Nest unter der Oberfläche heißt es aber, dass der Alarm erst kommt, wenn die Oberfläche schon heiß ist.
Wir schauen deshalb zusätzlich darauf, wie schnell eine Stelle wärmer wird. Für jeden Bildbereich berechnen wir die Erwärmung über die letzten zehn Minuten. Damit das nicht bei jedem Sonnenstrahl anschlägt, ziehen wir ab, was die ganze Szene gleichzeitig tut, also Sonne und Tagesgang. Die Vergleichswerte einer Stelle frieren wir ein, sobald sie auffällig wird, damit sich der Maßstab nicht heimlich mit dem Brand mitbewegt. Und ein Befund muss mehrere Messungen hintereinander bestehen: Ein Radlader, der warm durchs Bild fährt, ist nach wenigen Sekunden wieder weg, ein Glutnest nicht.
In unserer Simulation erkannte das System ein Glutnest nach gut 7 Minuten bei 26 °C Oberflächentemperatur; ein 80-°C-Schwellwert hätte über eine Stunde später ausgelöst. Das ist eine Simulation aus unserem Proof of Concept und keine Messung an einer Anlage. Wie viel Vorsprung an eurem Bunker übrig bleibt, zeigt erst ein Pilot.
Damit die gemessenen Temperaturen stimmen, prüfen wir Emissionsgrad und Abstand vor Ort mit einer Referenz. Abfall, Holz und Papier strahlen Wärme sehr gleichmäßig ab; in Labormessungen an Holz, Papier, Gras und Ersatzbrennstoff lag der Emissionsgrad zwischen 0,95 und 0,98 (Dlugogorski u. a. 2014). Für nasses Mischmaterial in eurer Halle ist das ein Anhaltspunkt, keine Garantie.
Wärmebild, Rauch und Gas gemeinsam
Kein Sensor sieht alles. Die Wärmebildkamera sieht Temperaturen, aber nichts in der Tiefe. Eine Videokamera mit Bilderkennung sieht Rauch, aber keine Glut ohne Rauch und im Dunkeln wenig. Die Versicherer nennen für videobasierte Branderkennung selbst Dampf, Nebel, direkte Sonne und fehlendes Licht als Grenzen (VdS 2517, Abschnitt 4.2.1.4). Gassensoren riechen, was die anderen nicht sehen.
Ein Schwelbrand verbrennt unvollständig und setzt deshalb viel Kohlenmonoxid frei, deutlich mehr im Verhältnis als ein offenes Feuer (Rein 2009). Bei Lithium-Ionen-Zellen trat in Laborversuchen Wasserstoff auf, bevor Rauch zu sehen war (Jin u. a. 2020). Die VdS 2517 hält fest, dass Brandgasmelder, die Kohlenmonoxid, Wasserstoff und weitere Gase auswerten, Schwelbrände „schon sehr frühzeitig“ erkennen können, und sagt ebenso deutlich, dass sie empfindlich sind und das Gas den Melder auch erreichen muss. In offenen Hallen mit Durchzug ist das schwierig.
Deshalb laufen die drei Auswertungen getrennt und werden erst am Ende zusammengeführt:
- Ein Signal ergibt einen Voralarm. Die Leitstelle bekommt Wärmebild, Videobild und Temperaturverlauf und schaut hin.
- Zwei Signale gleichzeitig oder ein eindeutiger Wärmebefund, also eine hohe Temperatur oder ein starker, anhaltender Anstieg, ergeben einen Alarm.
Wer was tut
Das System erkennt und meldet live an die Leitstelle, mit Bild. Euer Personal vor Ort handelt nach eurem Alarmplan. Der Leitstand prüft jede Meldung nach und entscheidet, wo ein Mensch gefragt ist. Die VdS beschreibt genau diese Rolle für kamerabasierte Brandüberwachung: Sie soll eine visuelle Verifizierung veranlassen und das Personal in Sicherheitsleitstellen beim Einschätzen unterstützen (VdS 3847, Abschnitt 1.1).
Eingebunden wird, was ihr schon habt: Leitstelle, Videomanagement, Leitsystem oder eine Benachrichtigung aufs Telefon, per MQTT, Webhook, OPC UA oder über n8n.
Wo der Voralarm in die Alarmkette passt
Im Müllbunker gibt es meist schon eine Kette, die funktioniert. Die Richtlinie der Versicherer für Abfallverbrennungsanlagen beschreibt sie: Infrarot-Kamerasystem mit Monitor in der Kranführerkanzel und in der Leitwarte, ein Ortungssystem für das Glutnest, Löschanlagen mit Auslösung aus Kanzel und Leitwarte, und Brandmeldeanlagen, die auf die Leitwarte und auf eine ständig besetzte Leitstelle der Feuerwehr aufgeschaltet sind (VdS 2515:1998-11, Abschnitte 5.1 bis 5.2.1). Für Recyclingbetriebe gilt dasselbe Prinzip: Ein Brand soll automatisch erkannt und an eine ständig besetzte Stelle gemeldet werden (VdS 2517, Abschnitt 4.2.1).
Unser Voralarm setzt sich daneben, nicht dazwischen. Er geht mit Bild an die Leitwarte, früher als eine feste Schwelle, aber ohne Anerkennung. Die Brandmelderzentrale erreicht er nur über zertifizierte Ausgänge. Was ein Voralarm auslöst, legt euer Alarmplan fest. Die VdS 2515 sieht vor, dass betriebliche Alarm- und Gefahrenabwehrpläne laufend fortgeschrieben werden und zum Feuerwehrplan nach DIN 14095 passen (VdS 2515, Abschnitt 11.3). Kommen in derselben Kanzel auch Meldungen einer Störstoffkamera an der Kippstelle an, muss der Brandalarm auf einen Blick davon zu unterscheiden sein und Vorrang haben.
Herstellerneutral auf vorhandenen Kameras
Viele Betriebe in Deutschland haben bereits Wärmebildkameras zur Brandfrüherkennung. Laut bvse und BDE hat sich die Zahl der automatischen Branderkennungs- und Löscheinrichtungen in der Branche seit 2018 verdoppelt (Brief vom 14.07.2025). Diese Kameras wollen wir nicht austauschen, sondern besser nutzen. Jede Kamera wird über einen eigenen Adapter angebunden und liefert danach einheitliche Messwerte, egal von welchem Hersteller sie stammt. Entscheidend ist, ob sie Temperaturen ausgibt, und ob als volle Matrix oder nur für Messbereiche. Das Videobild kommt per RTSP nach ONVIF.
Wo die Auswertung läuft
Auf unseren Servern in Deutschland. Für Standorte mit stabiler Verbindung und ohne besondere Auflagen. Die Messwerte und Bilder gehen verschlüsselt nur zu uns, die Cloud-Dienste der Kamerahersteller sind abgeschaltet. Weil dafür Bilder aus eurer Anlage bei uns verarbeitet werden, schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Auf einer Box bei euch vor Ort. Für Anlagen unter KRITIS oder NIS2, für Kameras, die kein Internet sehen sollen, und dort, wo es auf Sekunden ankommt. Eine Box bedient mehrere Kameras, ein Messtakt von zwei bis fünf Sekunden reicht. Die Box könnt ihr kaufen oder mieten, das entscheidet ihr.
In beiden Fällen hängen die Kameras in einem eigenen Netzsegment, das nicht frei ins Internet kommt. Bei der Auswertung auf unseren Servern gibt es aus diesem Segment genau eine Verbindung, verschlüsselt und nur zu uns. Bei der Box vor Ort haben die Kameras keinen Weg nach außen; die Box selbst bekommt nur die Verbindungen, die ihr freigebt, etwa für Meldungen und Modell-Updates. Modelle und Auswertelogik pflegen wir in beiden Fällen selbst.
Neue oder versetzte Kameras montiert ein Facherrichter aus unserem Partnernetz: Planung des Standorts, Lieferung, Montage und Leitungen. Wir binden die Auswertung an und bringen die Technik dafür mit, von der Box oder der Verbindung zu unseren Servern bis zur Anbindung an eure Leitstelle. Ihr nutzt das Ergebnis: den Voralarm mit Bild, die Alarme, die Störungsmeldungen und die Auswertungen.
Was das System nicht ist
Es ist ergänzender Brandschutz. Es darf warnen und bei der Einschätzung helfen, es ersetzt keine Brandmeldeanlage nach DIN 14675 und EN 54, und ohne eigene Anerkennung erfüllt es keine Auflage eures Versicherers. Die VdS schreibt über IR-Kameraeinrichtungen zur Temperaturüberwachung selbst, dass sie „keine Brandmelder, für die europäische Normen vorliegen“ sind und als Ergänzung zu Brandmeldeanlagen dienen (VdS 3878, Abschnitt 1.1). Für diese Geräte hat die VdS eigene Prüfrichtlinien geschaffen, die VdS 3878 für die Geräte und die VdS 3189 für Planung und Einbau. Eine Anerkennung danach haben wir nicht.
Daraus folgen zwei feste Regeln. Ein Alarm erreicht eure Brandmelderzentrale nur über zertifizierte Ausgänge, nie direkt aus unserer Software. Und eine Kamera, die ausfällt, meldet eine Störung, statt still zu bleiben. Ob euer Versicherer das System in seiner Risikobewertung berücksichtigt, klärt ihr am besten früh mit ihm; der GDV nennt für neue Techniken die Anerkennung neuer Schutzkonzepte nach VdS 3115 als Weg (GDV, 27.06.2025).
Wo wir stehen und was wir suchen
Das System ist ein Proof of Concept. Die Methode steht, und in der Simulation hat sie gezeigt, was sie soll. Jetzt wollen wir sie an einer echten Anlage messen. Wir suchen einen Pilotstandort: einen Bunker, einen Wertstoffhof, eine Sortier- oder Shredderanlage oder ein Lager mit mindestens einer radiometrischen Wärmebildkamera. Zuerst zeichnen wir einige Wochen auf, ohne in irgendeinen Ablauf einzugreifen, und stellen die Auswertung auf eure Anlage ein. Danach läuft das System mit, und nach drei Monaten werten wir gemeinsam aus, wie viele Fehlalarme es gab und wie viel Vorwarnzeit es gebracht hat. Mit diesen Zahlen entscheidet ihr über den Ausbau.
Was die Kamera an der Kippstelle leistet, die Gasflaschen erkennt, bevor sie im Bunker liegen, steht auf der Seite zur Störstofferkennung im Müllbunker. Wie sich beide Systeme unterscheiden, erklärt der Ratgeber KI-Kamera oder Wärmebild im Müllbunker.
Wann ihr uns dafür nicht braucht
Ein Termin, der beiden Seiten nichts bringt, ist teurer als eine ehrliche Zeile hier.
- —Ersatz für eine Brandmeldeanlage. Unser System ist ergänzender Brandschutz, es ist keine Brandmeldeanlage nach DIN 14675 und EN 54 und erfüllt keine Auflage, die eine solche verlangt.
- —Eine VdS-Anerkennung. Die haben wir nicht. Wo euer Versicherer eine anerkannte IR-Kameraeinrichtung verlangt, bleibt sie, und wir setzen uns daneben.
- —Direkte Auslösung der Brandmelderzentrale aus der Software. Ein Alarm erreicht die BMZ nur über zertifizierte Ausgänge, also über ein zugelassenes Ein-/Ausgabemodul oder den Alarmausgang von Kamera oder Alarmbox.
- —Glutnester, die sich an der Oberfläche nicht zeigen. Eine Kamera misst nur die Oberfläche. Was tief im Haufen glimmt und oben noch nichts erwärmt, sieht auch die beste Auswertung nicht.
- —Löschen. Das System meldet. Handeln tut euer Personal vor Ort, nach eurem Alarmplan und mit eurer Löschtechnik.
Häufige Fragen
Ersetzt das System unsere Brandmeldeanlage?
Nein. Es ist ein Frühwarnsystem, das zusätzlich zu eurer Brandmeldeanlage läuft. Eine Brandmeldeanlage nach DIN 14675 und EN 54 hat es nicht, und eine VdS-Anerkennung ebenfalls nicht. Auch die VdS selbst beschreibt IR-Kameraeinrichtungen zur Temperaturüberwachung als Ergänzung zu Brandmeldeanlagen. Wo euer Genehmigungsbescheid, euer Brandschutzkonzept oder euer Versicherer eine bestimmte Technik verlangt, bleibt sie, wie sie ist.
Wie kann eine Kamera ein Glutnest erkennen, das unter der Oberfläche liegt?
Direkt gar nicht, sie misst nur die Oberfläche. Ein Glutnest im Haufen gibt aber Wärme nach oben ab, und die Oberfläche darüber wird langsam, an einer Stelle und anhaltend wärmer. Genau diesen Verlauf werten wir aus. Liegt das Nest so tief, dass oben nichts ankommt, sieht es keine Kamera. Dafür gibt es Gassensoren und im Bunker Temperaturlanzen, die wir einbinden können.
Funktioniert das mit unseren vorhandenen Wärmebildkameras?
Meistens ja, wenn sie radiometrisch messen, also Temperaturen liefern und nicht nur ein Bild. Manche Kameras geben die volle Temperaturmatrix heraus, andere nur Werte für festgelegte Messbereiche. Beides können wir auswerten, mit der Matrix lässt sich die auffällige Stelle genauer eingrenzen. Wir binden Kameras gängiger Hersteller über je einen eigenen Adapter an und sehen uns vorher an, was eure Modelle liefern. Fällt eure Anlage unter KRITIS oder NIS2, klären wir vorab mit euch, welche Kameras dort eingesetzt werden dürfen.
Wer installiert die Kameras?
Vorhandene Wärmebild- und Videokameras werten wir aus, wie sie hängen. Kommen Kameras dazu oder müssen welche versetzt werden, plant, liefert und montiert sie ein Facherrichter aus unserem Partnernetz. Wir binden die Auswertung an und bringen die Technik dafür mit: die Box vor Ort oder die Auswertung auf unseren Servern, das eigene Netzsegment für die Kameras und die Anbindung an Leitstelle und Alarmkette.
Was bekommt die Leitstelle zu sehen?
Einen Voralarm mit Wärmebild und Videobild der Stelle, dazu den Temperaturverlauf der letzten Minuten. Ein einzelnes Signal ergibt nur einen Voralarm zur Sichtprüfung. Einen Alarm gibt es, wenn der Wärmebefund eindeutig ist oder zwei Signale gleichzeitig anschlagen, etwa Wärmetrend und Rauch. Das System meldet live, euer Personal vor Ort handelt, und der Leitstand prüft nach und entscheidet, wo ein Mensch gefragt ist.
Wo läuft die Auswertung, bei uns oder bei euch?
Beides geht. Mit stabiler Verbindung und ohne besondere Auflagen werten wir auf unseren Servern in Deutschland aus. Die Kameras hängen dann in einem eigenen Netzsegment, aus dem nur eine verschlüsselte Verbindung zu uns hinausgeht. Wo die Kameras gar kein Internet haben sollen, wo KRITIS oder NIS2 gilt oder wo es auf Sekunden ankommt, läuft die Auswertung auf einer Box bei euch vor Ort, und die Kameras selbst haben keinen Weg nach außen. In beiden Fällen sind die Cloud-Dienste der Kamerahersteller abgeschaltet. Bei der Auswertung auf unseren Servern schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und die Box vor Ort könnt ihr kaufen oder mieten.
Was passiert, wenn eine Kamera ausfällt?
Dann meldet das System eine Störung. Eine Kamera, die kein Bild oder keine Temperaturen mehr liefert, gilt nicht als ruhig, sondern als ausgefallen, und die Leitstelle sieht das.
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