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Branchenlösung · Bestatter

KI für Bestattungsunternehmen: mehr Zeit für die Familien

Das Gespräch mit den Angehörigen führt ihr. Wir nehmen euch Schreibarbeit, Formalitäten und Suchen ab, damit dafür mehr Zeit bleibt, und eine KI ersetzt bei euch nie den Menschen am Telefon.

Nach jedem Sterbefall kommen Formulare, Anträge, Abmeldungen, Anzeigentexte und Absprachen mit Standesamt, Friedhof, Kirche und Behörden. Vieles davon wiederholt sich, und alles muss stimmen. Gleichzeitig seid ihr rund um die Uhr erreichbar, und die Menschen, die anrufen, sind in einer Ausnahmesituation. Wir setzen KI deshalb nur dort ein, wo sie im Hintergrund zuarbeitet: Entwürfe, Checklisten, Korrespondenz und Suche in euren Unterlagen. Was davon hinausgeht, seht ihr und die Familie vorher.

Typische Herausforderungen

Jeder Sterbefall bringt dieselben Formalitäten

Sterbefallanzeige, Unterlagen für das Standesamt, Abstimmung mit Friedhof und Kirche, Abmeldungen bei Rentenversicherung, Krankenkasse, Versicherungen und Vereinen. Die Schritte wiederholen sich, die Angaben müssen jedes Mal neu zusammengetragen werden.

Die Frist beim Standesamt ist kurz

Ein Sterbefall muss dem Standesamt spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden (§ 28 PStG). Wer das für die Familie übernimmt, braucht die Unterlagen schnell vollständig.

Texte, die stimmen müssen

Traueranzeigen, Danksagungen, Trauerkarten und Ablaufpläne entstehen oft unter Zeitdruck und mit vielen Abstimmungen. Ein falscher Name oder ein falsches Datum wiegt in diesem Moment schwer.

Erreichbar rund um die Uhr

Wer anruft, braucht oft sofort jemanden. Eure Rufbereitschaft ist aber auch einmal im Einsatz oder schon am Telefon. Jeder Anruf, der ins Leere läuft, ist einer zu viel.

Wissen steckt in vielen Satzungen

Friedhofssatzungen, Gebührenordnungen, Grabarten und Ruhezeiten unterscheiden sich von Friedhof zu Friedhof. Die Antwort auf die Frage einer Familie steht irgendwo, nur nicht immer griffbereit.

Sensible Daten der Familien

Für die Daten Verstorbener gilt die DSGVO nicht (Erwägungsgrund 27 DSGVO), für die Daten der Angehörigen aber schon. Wer ihre Namen, Adressen und Bankdaten in einen öffentlichen Chatbot kopiert, gibt sie an einen Anbieter, mit dem euer Haus keinen Vertrag hat.

Was wir für euer Bestattungshaus machen

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Entwürfe für Traueranzeigen und Danksagungen

Aus den Angaben der Familie und euren Vorlagen schreibt die KI Entwürfe für Traueranzeige, Danksagung und Trauerkarte, in dem Ton, den die Familie sich wünscht. Eure Mitarbeitenden und die Familie entscheiden, was davon bleibt. Nichts geht ohne ihre Freigabe hinaus.

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Checkliste und Unterlagen je Sterbefall

Aus den Angaben im Aufnahmegespräch entsteht eine Checkliste mit den nächsten Schritten und Fristen, und der Assistent bereitet die Schreiben an Standesamt, Friedhof, Rentenversicherung, Krankenkasse und Versicherungen vor. Prüfen und abschicken tut ihr.

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Wissenssuche in Satzungen und Gebühren

Ein Assistent beantwortet Fragen eurer Mitarbeitenden aus den Friedhofssatzungen, Gebührenordnungen und Hausunterlagen eurer Region und nennt zu jeder Antwort die Fundstelle. So ist die Auskunft im Gespräch mit der Familie schneller zur Hand.

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Unterstützung für die Rufbereitschaft

Ist eure Rufbereitschaft im Einsatz oder schon am Telefon, nimmt ein Telefonassistent den Anruf an, stellt sich gleich zu Beginn als KI vor, nimmt Name und Rückrufnummer auf und alarmiert eure Bereitschaft sofort. Ein Trauergespräch führt er nicht, und er gibt keine Auskünfte zu Preisen oder Abläufen. Ob ihr das für euer Haus wollt, entscheidet ihr.

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Schulung und KI-Richtlinie

Ein halber Tag für euer Team: was KI kann und was nicht, wie man ihre Entwürfe prüft und welche Daten der Familien nie in einen öffentlichen Chatbot gehören. Dazu eine kurze Regel für euer Haus, welche Werkzeuge wofür erlaubt sind.

Branchenspezifisch: Führend bleibt eure Bestattungssoftware mit Aufträgen, Kalkulation und Rechnungen. Bevor wir etwas anbinden, sehen wir nach, welche Vorlagen und Schnittstellen sie hat und was euer Hersteller schon an KI mitliefert. Wo Daten der Familien verarbeitet werden, setzen wir auf Anbieter mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung oder auf ein Sprachmodell bei euch im Haus.

Wofür wir nicht die Richtigen sind

  • —Gespräche mit Trauernden. Das Aufnahme- und Beratungsgespräch führen eure Mitarbeitenden. Eine KI, die tröstet oder berät, bauen wir nicht.
  • —Trauerreden. Eine Rede über einen Menschen gehört zu dem, der sie hält. Wir liefern höchstens Gliederungshilfen, wenn ihr das möchtet.
  • —Ersatz eurer Bestattungssoftware. Aufträge, Kalkulation, Rechnungen und Vorsorgeverträge bleiben in eurem System.
  • —Rechtsauskünfte zum Bestattungsrecht. Fristen und Vorgaben nach dem Bestattungsgesetz eures Landes klärt ihr mit euren Behörden, wir bilden sie nur in euren Checklisten ab.

Häufige Fragen — Bestatter

Spricht bei euch eine KI mit trauernden Angehörigen? +

Nein. Gespräche mit Angehörigen führen eure Mitarbeitenden. Wenn ihr es wünscht, nimmt ein Telefonassistent nur dann ab, wenn eure Rufbereitschaft gerade nicht erreichbar ist. Er sagt gleich zu Beginn, dass er eine KI ist, nimmt Name und Rückrufnummer auf und alarmiert sofort eure Bereitschaft.

Muss sich ein Telefonassistent als KI zu erkennen geben? +

Ja. Seit dem 2. August 2026 müssen KI-Systeme, die direkt mit Menschen sprechen, diese darüber informieren, dass sie mit einer KI sprechen (Art. 50 der KI-Verordnung). Gerade am Telefon eines Bestattungshauses ist uns das auch ohne Gesetz wichtig.

Gilt die DSGVO für die Daten Verstorbener? +

Nein, die DSGVO gilt nach ihrem Erwägungsgrund 27 nicht für die personenbezogenen Daten Verstorbener, die Mitgliedstaaten können dafür eigene Regeln vorsehen. Für die Daten der Angehörigen gilt sie aber voll. Deshalb arbeiten wir mit Anbietern, mit denen ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht, oder mit einem Sprachmodell bei euch im Haus.

Schreibt die KI unsere Traueranzeigen? +

Sie schreibt Entwürfe aus den Angaben der Familie und euren Vorlagen. Was in der Anzeige steht, entscheiden die Familie und eure Mitarbeitenden. Der Gewinn liegt darin, dass ein sauberer erster Entwurf schneller da ist und Namen und Daten aus dem Auftrag übernommen werden, statt sie abzutippen.

Wie fangen wir an? +

Meist mit den Schreiben und der Checkliste je Sterbefall, weil dort die meiste Routine liegt und kein Kontakt zu den Familien entsteht. Parallel lohnt eine kurze Schulung für euer Team.

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Bestattungshaus: Wo geht bei euch die meiste Zeit in Papier?

In 30 Minuten gehen wir mit euch durch, welche Schreibarbeiten und Formalitäten je Sterbefall bei euch anfallen und welche davon ein Assistent vorbereiten könnte, ohne dass er mit den Familien spricht. Danach wisst ihr, ob wir die Richtigen sind.

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