ISO/IEC 42001 Readiness: euer KI-Managementsystem bis zur Zertifizierungsreife
ISO/IEC 42001 ist die internationale Norm für Managementsysteme rund um Künstliche Intelligenz. Kunden und Auftraggeber fragen in Lieferantenprüfungen danach. Wir zertifizieren nicht, das tun akkreditierte Stellen. Wir prüfen, was euch fehlt, und bauen mit euch auf, was ein Auditor sehen will: Richtlinie, Verantwortlichkeiten, Inventar, Risikobewertung, Nachweise.
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Worum es geht
Wer KI einsetzt, bekommt Fragen: von Kunden in Lieferantenfragebögen, von Auftraggebern in Ausschreibungen, von der eigenen Geschäftsführung. Welche KI-Systeme nutzt ihr? Wer ist verantwortlich? Wie bewertet ihr die Risiken? Wie stellt ihr fest, ob etwas schiefgeht?
ISO/IEC 42001 ist die Norm, die diese Fragen in ein Managementsystem übersetzt. Sie ist am 18. Dezember 2023 erschienen, seit August 2026 gibt es sie auf Deutsch als DIN EN ISO/IEC 42001. Eine Zertifizierung ist freiwillig. Sie lohnt sich, wenn Kunden danach fragen, und sie ordnet die Arbeit auch dann, wenn man am Ende gar nicht zertifizieren lässt.
Was ein Auditor sehen will
Wie bei jedem Managementsystem geht es um mehr als ein Dokument. Ein Auditor will sehen, dass festgelegt ist, wie ihr mit KI umgeht, und dass ihr es auch tut. Für einen mittelständischen Betrieb heißt das vor allem:
- eine KI-Richtlinie, die gilt und bekannt ist
- klare Verantwortlichkeiten für jedes KI-System
- ein Verzeichnis aller KI-Systeme, die ihr nutzt oder anbietet
- eine Bewertung der Risiken und Auswirkungen je System
- Nachweise aus dem Betrieb: Protokolle, Schulungen, Prüfungen
- ein internes Audit und eine regelmäßige Bewertung durch die Leitung
Vieles davon gibt es bei euch vielleicht schon in Teilen. Eine KI-Nutzungsrichtlinie, Schulungen nach Art. 4 der KI-Verordnung, eine Liste der Tools. Die Lückenanalyse zeigt, was davon trägt und was fehlt.
Nachweise, die im Betrieb entstehen
Das teuerste an einem Managementsystem sind Nachweise, die einmal im Jahr von Hand zusammengesucht werden. Wir bauen es so, dass sie im Betrieb entstehen:
- Protokoll jeder KI-Entscheidung mit AgentGuard, einschließlich der Freigaben durch Menschen
- Verzeichnis der Modelle mit Abschaltterminen aus der Modell-Inventur
- Unbekannte KI-Dienste im Betrieb finden mit Schatten-KI sichtbar machen
- Schulungsnachweise aus unseren Trainings
- Wirkung belegen mit der KI-Nutzenmessung
Die Pakete
Lückenanalyse
3.900 € netto · Ergebnis in zwei bis drei Wochen
- Gespräche mit Geschäftsführung, IT und den Verantwortlichen für KI-Systeme
- Sichtung eurer vorhandenen Dokumente und Managementsysteme
- Abgleich mit den Anforderungen der Norm
- Bericht mit Lücken, Priorität und Aufwand bis zur Zertifizierungsreife
- Ein Termin, in dem wir den Bericht mit euch durchgehen
Aufbau-Begleitung
ab 9.900 € netto · drei bis sechs Monate, je nach Lücke
- KI-Richtlinie und Rollen
- KI-Verzeichnis und Bewertung von Risiken und Auswirkungen je System
- Einrichtung der Nachweise im Betrieb
- Internes Audit vor dem Zertifizierungsaudit
- Begleitung beim Audit, wenn ihr das wollt
Was wir nicht machen
Wir stellen kein Zertifikat aus und verkaufen kein Siegel. Wir schreiben euch kein Handbuch, das niemand liest. Und wir sagen euch, wenn ihr kein Zertifikat braucht, sondern mit einer guten Richtlinie und einem AI-Readiness-Audit besser bedient seid.
Quellen: ISO, ISO/IEC 42001:2023 und ISO/IEC 42006; DIN EN ISO/IEC 42001:2026-08; EU-Kommission, Standardisierung zur KI-Verordnung; CEN-CENELEC zu EN 18286. Alle abgerufen am 06.10.2026.
Klingt nach eurem Fall? In 30 Minuten wisst ihr, ob ISO/IEC 42001 Readiness: euer KI-Managementsystem bis zur Zertifizierungsreife passt.
Termin aussuchenHäufige Fragen
Was ist ISO/IEC 42001?
Die internationale Norm für ein Managementsystem für Künstliche Intelligenz, also für die Art, wie eine Organisation KI-Systeme verantwortungsvoll entwickelt, bereitstellt oder nutzt. Sie ist am 18. Dezember 2023 erschienen. Seit August 2026 gibt es die deutsche Fassung als DIN EN ISO/IEC 42001.
Ist eine ISO-42001-Zertifizierung Pflicht?
Nein, die Zertifizierung ist freiwillig. Ein Zertifikat kann aber in Ausschreibungen und bei Lieferantenprüfungen ein Vorteil sein, wenn Kunden nach dem Umgang mit KI fragen. ISO selbst zertifiziert nicht. Das machen Zertifizierungsstellen, für deren Arbeit es seit 2025 eine eigene Norm gibt, ISO/IEC 42006.
Erfüllt man mit ISO 42001 die EU-KI-Verordnung?
Nicht automatisch. ISO/IEC 42001 ist keine harmonisierte Norm unter der KI-Verordnung und begründet keine Vermutung, dass ihre Anforderungen erfüllt sind. Für das Qualitätsmanagement von Hochrisiko-Anbietern nach Art. 17 wird in Europa eine eigene Norm erarbeitet, EN 18286, die im Mai 2026 in der förmlichen Abstimmung war. ISO 42001 hilft trotzdem, weil viele Bausteine dieselben sind: Inventar, Risikobewertung, Verantwortlichkeiten, Aufzeichnungen.
Für wen lohnt sich das?
Für Betriebe, die KI in Produkten oder Dienstleistungen für Kunden einsetzen, deren Kunden danach fragen, oder die schon ein Managementsystem nach ISO 9001 oder ISO/IEC 27001 betreiben und KI dort einordnen wollen. Wer KI nur intern für Texte und E-Mails nutzt, braucht meist kein Zertifikat, sondern eine gute KI-Richtlinie und geschulte Mitarbeiter.
Macht ihr auch die Zertifizierung?
Nein. Wer berät, sollte nicht prüfen. Wir bereiten vor und begleiten, die Zertifizierung macht eine Stelle eurer Wahl. Wir helfen bei der Auswahl und sagen euch, worauf ihr bei der Akkreditierung achten solltet.
Passt das zu eurem Projekt?
30-Minuten-Erstgespräch — wir hören eurem Use-Case zu und sagen klar, ob ISO/IEC 42001 Readiness: euer KI-Managementsystem bis zur Zertifizierungsreife der richtige Hebel ist oder etwas anderes besser passt.
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