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Datenklassen festlegen
Welche Daten dürfen überhaupt in ein Sprachmodell? Dreistufig reicht: frei, intern, besonders geschützt. Ohne diese Einteilung ist jede weitere Regel unverbindlich.
Checkliste · DSGVO · Sprachmodelle
Zwölf Punkte, die geklärt sein sollten, bevor ein Sprachmodell im Betrieb läuft.Sie stehen hier vollständig — die PDF-Fassung gibt es zusätzlich, nicht stattdessen.
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Welche Daten dürfen überhaupt in ein Sprachmodell? Dreistufig reicht: frei, intern, besonders geschützt. Ohne diese Einteilung ist jede weitere Regel unverbindlich.
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Verbraucherfassungen (chat.openai.com, claude.ai) sind kein Geschäftszugang. Für betriebliche Nutzung Business- oder Schnittstellenzugang mit eigenem Vertrag.
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Nach Artikel 28 DSGVO, vor der ersten produktiven Nutzung, mit benannten Unterauftragnehmern — nicht nachgereicht.
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Vertraglich zusichern lassen und nachsehen, ob es die Voreinstellung ist. Bei mehreren Anbietern muss man es aktiv abschalten.
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Der Serverstandort allein entscheidet nicht. Unterliegt der Mutterkonzern Herausgabepflichten, bleibt ein Restrisiko, das eine EU-Region nicht aufhebt.
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Was speichert der Anbieter von den Eingaben, wie lange, und lässt es sich abschalten? Unbefristete Protokolle sind für die Löschung ein Problem.
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Wo liegen Daten, wie werden sie gefunden, wie lange dauert die Entfernung, was bleibt in Protokollen stehen. Artikel 17 DSGVO ist keine Kulanz.
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Nicht immer nötig, aber die Prüfung der Frage schon — und sie gehört dokumentiert, nicht erinnert.
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Ein Satz, der im Alltag trägt: was darf hinein, was nicht, und wen fragt man im Zweifel. Ohne das entscheidet jeder selbst.
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Wo KI-Inhalte oder synthetische Stimmen an Kunden gehen, gilt die Transparenzpflicht des EU AI Act seit August 2026.
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Die Verarbeitung gehört in das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Sie fehlt dort fast immer, weil sie als Werkzeug gilt und nicht als Verarbeitung.
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Anbieterbedingungen ändern sich. Ein Termin im Kalender ist die billigste Maßnahme auf dieser Liste.
Was diese Liste nicht ist: eine Rechtsberatung und keine amtliche Vorgabe. Es gibt keine offizielle DSGVO-Checkliste für Sprachmodelle. Diese hier ist eine Arbeitshilfe aus Projekten — die Bewertung eures Einzelfalls gehört zu jemandem mit Zulassung.
Zum Abhaken und Weiterreichen — dieselben zwölf Punkte, eine Seite.
Danke — die Checkliste liegt für dich bereit.
Lad sie dir hier direkt herunter.
PDF jetzt herunterladenNein. Weder die Aufsichtsbehörden noch der Gesetzgeber geben eine verbindliche Liste heraus. Was es gibt, sind Orientierungshilfen der Datenschutzkonferenz und die allgemeinen Pflichten aus der DSGVO. Jede Checkliste — auch diese — ist eine Arbeitshilfe, keine Rechtsverbindlichkeit.
Nein. Die Einstellung entscheidet, ob eure Eingaben ins Training fließen. Sie ersetzt weder den Auftragsverarbeitungsvertrag noch die Festlegung, welche Daten überhaupt hineindürfen, noch die Aufnahme ins Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.
Mit einer Verbraucherfassung: nein. Mit Business- oder Schnittstellenzugang und passendem Vertragswerk kann es zulässig sein, hängt aber an der Datenklasse. Besondere Kategorien nach Artikel 9 DSGVO — Gesundheit, Gewerkschaft, Religion — sind ein eigener Fall und gehören ohne gesonderte Prüfung in kein Modell.
Die Verarbeitung fehlt im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Ein Sprachmodell wird als Werkzeug wahrgenommen, wie ein Texteditor, und nicht als Verarbeitung personenbezogener Daten. Das fällt erst auf, wenn jemand danach fragt — und dann ist es unangenehm.
Tiefer:Anbieter-Vergleich DSGVO-konforme LLMs,ChatGPT und Claude geschäftlich nutzen,woran man eine DSGVO-konforme Agentur erkennt.
Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir die Liste an eurem konkreten Aufbau durch und sagen, welche Punkte bei euch wirklich offen sind.