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K Krynex Labs

Branchenlösung · Metall und Zulieferer

KI und Automatisierung für Metallbau, Gießereien und Zulieferer

Euer ERP und eure Steuerungen bleiben. Wir bauen die Kamera an der Prüfstelle, den Agenten für die CO2-Fragen eurer Kunden und einen Meldeweg, der auch nachts funktioniert.

Gießereien, Metallbauer, Dreher, Stanzer und Zulieferer für Fahrzeug- und Maschinenbau haben ein ERP, oft ein MES und eine Qualitätssicherung, die über Jahre gewachsen ist. Das ersetzen wir nicht. Wir setzen dort an, wo heute noch Augen, Tabellen und E-Mail-Postfächer die Arbeit machen: an der Sichtprüfung, bei Kundenanfragen zu CO2-Werten, beim Einkauf von Stahl und Aluminium aus Nicht-EU-Ländern und bei den neuen Pflichten für Maschinen mit Software.

Typische Herausforderungen

Die Sichtprüfung hängt an wenigen Augen

Risse, Grate, Lunker an der Oberfläche, Kratzer und Maßabweichungen werden in vielen Betrieben noch von Hand gesucht. Bei kleinen Serien und wechselnden Teilen lohnt sich eine klassische Bildverarbeitungsanlage oft nicht, und wenn die erfahrene Prüferin in Rente geht, geht ihr Blick mit.

Kunden wollen CO2-Werte je Teil

Fragebögen zum CO2-Fußabdruck kommen in jedem Format, das der Kunde gerade nutzt. Die Antwort steckt verteilt in Stückliste, Energiezählern, Lieferantenerklärungen und Rechnungen, und wer sie zusammensucht, fehlt woanders.

CBAM beim Einkauf von Stahl und Aluminium

Seit dem 1. Januar 2026 läuft das CO2-Grenzausgleichssystem im Regelbetrieb. Wer im Kalenderjahr mehr als 50 Tonnen Eisen, Stahl, Aluminium, Düngemittel oder Zement aus Nicht-EU-Ländern einführt, ist für alle Einfuhren dieses Jahres pflichtig und braucht dafür die Emissionswerte seiner Lieferanten. Fehlen sie, wird mit Standardwerten gerechnet.

Meldepflicht innerhalb von 24 Stunden

Seit dem 11. September 2026 müssen Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle innerhalb von 24 Stunden melden. Das gilt auch für Steuerungen und Maschinen, die schon verkauft sind. Wer eine Sondermaschine mit Software baut, braucht dafür einen Ablauf, bevor es passiert.

Wenig Luft für Investitionen

Der Gießereiverband BDG beschreibt seine Branche im November 2025 als „am Kipppunkt“: Die Produktion liegt rund ein Drittel unter 2018, innerhalb eines Jahres wurden rund 8 Prozent der Arbeitsplätze abgebaut. Große Digitalisierungsprojekte passen da nicht, ein Baustein mit schneller, messbarer Wirkung schon eher.

Was wir neben ERP und MES bauen

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Kamera-Sichtprüfung an einer Prüfstelle

Kamera und Beleuchtung an der Stelle, an der heute von Hand geprüft wird. Das Modell läuft auf einem Rechner in eurem Werk, jedes Teil bekommt ein Bild und ein Ergebnis. Ausschleusen oder sperren entscheiden weiter eure Steuerung und eure Leute.

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Anbindung über OPC UA

Das Prüfergebnis geht über OPC UA an SPS oder MES, Auftrags- und Chargennummer kommen von dort zurück ans Bild. Zugriffe auf die Anlage sind lesend oder auf eine klar abgegrenzte Meldung beschränkt, Sicherheitsfunktionen fassen wir nicht an.

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Datenagent für CO2- und CBAM-Anfragen

Ein KI-Agent liest Lieferantenerklärungen, Emissionsberichte und Zolldaten, ordnet sie Artikel und Lieferung zu und markiert, wo Werte fehlen. Kundenfragebögen füllt er als Entwurf vor, freigegeben wird von eurer Fachkraft.

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Energie- und Maschinendaten für den CO2-Wert

Verbrauch je Anlage und Auftrag holen wir aus Zählern und Steuerungen und legen ihn neben die Stückliste. So beruht eine Antwort an den Kunden auf euren Messwerten und nicht auf einer Schätzung aus dem Vorjahr.

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Meldeweg und Unterlagen für CRA und Maschinenverordnung

Wer wird nachts informiert, wer meldet, welche Angaben braucht die Frühwarnung? Wir bauen den Ablauf mit Vorlagen, Erinnerungen und Protokoll und helfen beim Aufstellen der Software-Stückliste eurer Produkte.

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Anfragen und Angebote vorsortieren

Anfragen mit Zeichnung, Werkstoff, Stückzahl und Wunschtermin werden aus E-Mail und Anhang herausgelesen und als Entwurf im ERP angelegt. Kalkulieren und zusagen bleibt Sache eures Vertriebs.

Branchenspezifisch: Ausgangspunkt sind euer ERP, euer MES und eure Steuerungstechnik. Wir prüfen zuerst, welche Schnittstellen es gibt und was eure Lieferanten schon im Programm haben. Eine Kamera planen wir so, dass sie beobachtet und meldet, aber keine Schutzeinrichtung ersetzt oder umgeht. Denn wer eine Maschine so verändert, dass neue Gefährdungen entstehen, gilt nach der Maschinenverordnung selbst als Hersteller, und das soll euch durch uns nicht passieren.

Wofür wir nicht die Richtigen sind

  • —Ersatz eures ERP, MES oder CAQ-Systems. Wir docken an, die Daten bleiben im führenden System.
  • —Die alleinige Freigabe sicherheitsrelevanter Teile durch eine KI. Bei solchen Teilen liefert die Kamera einen Hinweis und ein Bild, die Freigabe unterschreibt ein Mensch nach eurem Prüfplan.
  • —Fehler im Inneren eines Bauteils. Eine Kamera sieht die Oberfläche. Für innenliegende Lunker oder Poren braucht es Röntgen, Computertomografie oder Ultraschall, und diese Anlagentechnik bauen wir nicht.
  • —Die CBAM-Erklärung selbst und die Prüfung von Emissionswerten. Beides bleibt beim zugelassenen CBAM-Anmelder und seinen Prüfern, wir bereiten die Daten dafür vor.
  • —Rechtsberatung. Was wir zu Fristen und Pflichten schreiben, ist Orientierung mit Quelle, keine Prüfung eures Einzelfalls.

Häufige Fragen — Metall & Zulieferer

Betrifft uns CBAM überhaupt? +

Nur wenn ihr selbst Einführer seid, also die Zollanmeldung für Waren aus Nicht-EU-Ländern in eigenem Namen abgeben, und dabei im Kalenderjahr zusammen mehr als 50 Tonnen der erfassten Waren einführen. Dazu gehören nicht nur Rohstahl und Aluminium, sondern zum Beispiel auch Schrauben, Muttern und Bolzen. Kauft ihr beim Händler in der EU, ist der Händler der Einführer. Die Schwelle kam mit der Verordnung (EU) 2025/2083 und gilt seit dem 1. Januar 2026, CBAM-Zertifikate werden ab dem 1. Februar 2027 verkauft.

Unsere Kunden fragen nach CO2-Daten. Was baut ihr da genau? +

Einen Agenten, der die Unterlagen zusammenführt, die ihr ohnehin habt: Lieferantenerklärungen, Stücklisten, Energieverbräuche, Transportdaten. Er füllt Fragebögen vor und zeigt, wo eine Angabe fehlt oder nur geschätzt ist. Die Methode, nach der ihr rechnet, und die Freigabe gegenüber dem Kunden bleiben bei euch oder eurem Berater. Wir erfinden keine Zahlen, wo keine sind.

Gilt die Meldepflicht des Cyber Resilience Act schon für uns? +

Wenn ihr Produkte mit digitalen Elementen herstellt, also etwa Maschinen oder Baugruppen mit eigener Software und Netzwerkanschluss, dann ja. Seit dem 11. September 2026 gilt Artikel 14 der Verordnung (EU) 2024/2847: Frühwarnung an das zuständige CSIRT und die ENISA innerhalb von 24 Stunden, Meldung innerhalb von 72 Stunden, Abschlussbericht spätestens 14 Tage nachdem eine Korrektur verfügbar ist. Das gilt auch für Produkte, die vor dem 11. Dezember 2027 in Verkehr gebracht wurden. Wer nur Guss- oder Drehteile ohne Software liefert, ist davon nicht betroffen.

Was ändert sich mit der Maschinenverordnung? +

Ab dem 20. Januar 2027 gilt die Verordnung (EU) 2023/1230 anstelle der Maschinenrichtlinie. Neu ist unter anderem der Schutz gegen Korrumpierung: Eine angeschlossene Einrichtung oder ein Fernzugriff darf nicht zu einer gefährlichen Situation führen. Und wer eine Maschine nachträglich wesentlich verändert, gilt als Hersteller mit allen Pflichten. Für Sondermaschinenbauer und Betriebe, die Anlagen umbauen, heißt das: Risikobeurteilung und Unterlagen früh anpassen, nicht erst beim Audit.

Welche Fehler findet eine Kamera zuverlässig? +

Sichtbare Merkmale an der Oberfläche, wenn Licht und Winkel stimmen: Risse, Grate, Ausbrüche, Kratzer, fehlende Bohrungen, falsche oder fehlende Teile. Wie gut das an euren Teilen klappt, sagen wir nicht aus dem Bauch. Wir nehmen Bilder aus eurer Fertigung, auch von Schlechtteilen, und messen im Pilot zwei Werte: wie viele Fehler durchrutschen und wie viele Gutteile fälschlich angehalten werden.

Wo laufen Bilder und Modell, und was sagt der Betriebsrat? +

Auf einem Rechner in eurem Werk oder auf eurem Server, nicht in einer fremden Cloud. Solange die Kamera nur Teile sieht, ist das eine Sache der Qualitätssicherung. Sind Beschäftigte im Bild, kann die Kamera Verhalten oder Leistung erfassen, dann hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitzubestimmen. Wir planen Ausschnitt und Speicherdauer deshalb so, dass möglichst nur das Werkstück zu sehen ist.

Wie fangen wir an, wenn das Budget knapp ist? +

Mit einer einzigen Prüfstelle, an der Ausschuss oder Reklamationen nachweislich Geld kosten. Vorher halten wir fest, wie viele Fehler dort heute durchrutschen und wie lange die Prüfung dauert, danach messen wir dasselbe mit Kamera. Rechnet sich das nicht, bauen wir nicht weiter. Ob ein Förderprogramm passt, prüfen wir vor dem Angebot.

Passt dazu

Metall und Zulieferer: Wo kostet es euch gerade Geld?

In 30 Minuten klären wir, ob euer Engpass an einer Prüfstelle, im Einkauf oder bei den Kundenanfragen liegt. Danach sagen wir offen, ob sich ein Pilot lohnt und was ihr besser bei eurem ERP- oder Anlagenlieferanten bestellt.

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