EU-AI-Act-Workshop — Umsetzung für den Mittelstand
Ein Tag, nach dem ihr wisst, welche eurer KI-Systeme unter den EU AI Act fallen, was ihr dokumentieren müsst und was nicht — von Umsetzern, nicht von Zertifikats-Verkäufern.
- Dauer
- 1 Tag (Halbtag-Variante möglich)
- Format
- Vor Ort in Sachsen & bundesweit (bis DACH), remote oder hybrid
- Für wen
- Geschäftsführung, Compliance, IT — keine juristischen Vorkenntnisse nötig
- Preis
- ab 1.200 €/Schulungstag; je nach Programm bis zu 80–100 % förderfähig
Seit dem 2. August 2026 greifen die Hauptpflichten für Hochrisiko-KI, dazu Transparenzpflichten für jeden, der KI einsetzt. Dieser Workshop übersetzt das Regelwerk in eine konkrete To-do-Liste für euer Unternehmen — mit Risiko-Klassifizierung eurer echten Anwendungen, nicht an einem Muster-Beispiel.
Warum dieser Workshop
Der EU AI Act ist seit dem 2. August 2026 mit seinen Hauptpflichten in Kraft — und die meisten Mittelständler wissen nicht, ob sie betroffen sind. Die ehrliche Antwort: fast jeder, der KI einsetzt, hat mindestens Transparenzpflichten, und viele betreiben ohne es zu wissen ein hochriskantes System (Bewerber-Screening und Bonitätsprüfung sind die Klassiker).
Dieser Workshop macht aus dem Regelwerk eine To-do-Liste für euer Unternehmen. Wir arbeiten nicht an einem Muster-Fall, sondern an euren echten Anwendungen — und am Ende wisst ihr, was zu tun ist, was ihr selbst erledigt und wo sich externe Umsetzung lohnt.
Der rote Faden
Wir starten bei euren realen KI-Anwendungen, klassifizieren jede nach Risiko, leiten daraus die konkreten Pflichten ab und enden mit einer priorisierten Maßnahmenliste. Kein Gesetzesvortrag, sondern angewandte Arbeit an eurem Bestand.
Was ihr mitnehmt
Eine dokumentierte Risiko-Klassifizierung, eine Pflichten-Liste pro System, eine Vorlage für die Risikodokumentation und einen Fahrplan mit Verantwortlichen. Und die Sicherheit, in einer möglichen Prüfung nicht mit leeren Händen dazustehen.
Mehr zum Thema in unserer Wissensdatenbank: EU AI Act für den Mittelstand und Hochrisiko-KI-System — sind wir betroffen?. Die dauerhafte Protokollierung übernimmt AuditGuard.
Ablauf
- 01
Was ab August 2026 wirklich gilt
Verbotene, hochriskante, begrenzt- und minimal-riskante Systeme — an konkreten Beispielen aus eurem Betrieb, nicht am Gesetzestext. Was ist seit Februar 2025 und August 2025 schon in Kraft, was kam am 2. August 2026 dazu.
- 02
Eure Systeme klassifizieren
Wir gehen eure aktuellen und geplanten KI-Anwendungen durch (Chatbot, Bewerber-Screening, Bonitätsprüfung, Bilderkennung …) und ordnen jede in die Risiko-Kategorien ein. Ergebnis: eine Liste, die sagt, wo Handlungsbedarf besteht.
- 03
Pflichten pro Kategorie
Für Hochrisiko: Risikodokumentation, menschliche Aufsicht, Protokollierung, Audit-Trail. Für den Rest: Transparenzpflichten für Chatbots und KI-Inhalte, KI-Kompetenz nach Art. 4. Wer haftet wofür.
- 04
Dokumentation, die einer Prüfung standhält
Wie ein belastbarer Audit-Trail aussieht — und wie AuditGuard konsequenzreiche KI-Entscheidungen manipulationssicher protokolliert, statt dass jemand im Nachhinein ein Word-Dokument füllt.
- 05
Euer Fahrplan
Am Ende steht kein Foliensatz, sondern eine priorisierte Maßnahmenliste mit Verantwortlichen und der Antwort, was ihr selbst erledigt und wo externe Umsetzung sinnvoll ist.
Was ihr mitnehmt
- Klassifizierung aller eurer KI-Anwendungen nach EU-AI-Act-Risikoklassen
- Konkrete Pflichten-Liste pro System statt allgemeiner Gesetzeskunde
- Vorlage für die Risikodokumentation und den Audit-Trail
- Priorisierte Maßnahmenliste mit Verantwortlichen
- Teilnahme-Bestätigung mit Curriculum (kein wertloses „Siegel“)
Häufige Fragen
Ist das ein juristischer Workshop?
Nein. Wir erklären den EU AI Act ohne Jura-Latein und übersetzen ihn in technische und organisatorische To-dos. Für eine verbindliche Rechtsberatung im Einzelfall verweisen wir an einen Fachanwalt — aber die 90 % der Fragen, die den Mittelstand betreffen, klären wir hier praxisnah und ehrlich.
Bekommen wir ein Zertifikat?
Eine Teilnahme-Bestätigung mit konkretem Curriculum — ja. Ein „EU-AI-Act-zertifiziert“-Siegel verkaufen wir bewusst nicht: solche Titel sind in Deutschland nicht reguliert und in der Praxis nichts wert. Was zählt, ist eure dokumentierte Risiko-Klassifizierung und der Maßnahmenplan, den ihr mitnehmt.
Deckt der Workshop auch die Art.-4-Schulungspflicht ab?
Ja. Die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 (seit Februar 2025) ist Teil des Tages, und der Workshop selbst lässt sich als deren Nachweis dokumentieren. Für die laufende Mitarbeiter-Schulung bauen wir auf Wunsch ein abgestuftes Onboarding-Modul dazu.
Läuft der Workshop vor Ort in Sachsen?
Ja. Wir sitzen in Chemnitz und kommen für Unternehmens-Schulungen direkt zu euch — in Sachsen (Chemnitz, Dresden, Leipzig) ohne Reisekosten-Aufschlag, darüber hinaus bundesweit in ganz Deutschland und bis in die Schweiz (DACH). Remote oder hybrid geht ebenso.
Was unterscheidet euch von einem reinen Beratungs-Workshop?
Wir setzen die Systeme, um die es geht, selbst um. Deshalb bleibt der Workshop nicht bei „ihr müsstet mal …“, sondern zeigt an echter Technik, wie Protokollierung, Audit-Trail und menschliche Aufsicht konkret aussehen — und was davon ihr mit Bordmitteln schafft.
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