# Gemini Code Assist eingestellt: Fristen und Antigravity

> Gemini Code Assist: Verkaufsstopp 9.10.2026, Fristen 31.01. und 31.12.2027, Nachfolger Antigravity. Kosten, Lücken und Checkliste für Firmen.

Quelle: https://www.krynexlabs.de/blog/gemini-code-assist-verkaufsstopp-antigravity-firmen/
Stand: 2026-10-17
Anbieter: Krynex Labs UG (haftungsbeschränkt), Chemnitz · https://www.krynexlabs.de

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#Gemini#Google Cloud#Antigravity#Softwareentwicklung#KI-Werkzeuge#Mittelstand

# Gemini Code Assist: Google verkauft keine Firmenabos mehr. Fristen, Nachfolger Antigravity und was Sie jetzt klären sollten

Seit dem 9. Oktober 2026 verkauft Google keine neuen Abos von Gemini Code Assist Standard und Enterprise mehr. Lizenzen lassen sich bis zum 31. Januar 2027 nachkaufen, Jahresabos verlängern sich bis dahin, Monatsabos bis Ende 2027. Nachfolger ist Antigravity, aber nur in bestimmten Editionen von Gemini Enterprise und mit Rechnungskonto. Wir haben Googles Seiten im Wortlaut gelesen: welche Daten gelten, was der Wechsel kostet, welche Zertifizierungen Antigravity heute nicht hat und welche Fragen Google offen lässt.

[Annett Krusch](https://www.krynexlabs.de/ueber-uns/) 17\. Oktober 2026

 

Google stellt den Verkauf von **Gemini Code Assist Standard und Enterprise** ein. Seit dem 9. Oktober 2026 lassen sich keine neuen Abos mehr abschließen. Wer schon eins hat, kann es noch eine Weile weiter nutzen. Die Verlängerung hat aber ein Enddatum, und der Nachfolger **Antigravity** steckt in einem anderen Produkt mit anderen Voraussetzungen.

Für Entwicklerteams im Mittelstand ist das keine Meldung, auf die man sofort reagieren muss. Mit dem Plan dafür sollte man aber nicht bis zur letzten Verlängerung warten. Wir haben Googles Seite zur Einstellung, die Änderungsprotokolle, die Dokumentation zu Gemini Enterprise und den Umzugsleitfaden für die Kommandozeile gelesen. Dabei sind einige Lücken aufgefallen, die in den Meldungen der letzten Tage fehlen. Die Quellen stehen am Ende.

*Offenlegung: Wir nutzen Modelle von Google, Anthropic und OpenAI in Kundenprojekten und sind mit keinem Hersteller verbunden. Alle Angaben stammen von Google, Stand 17. Oktober 2026.*

## Die Fristen

Googles Seite zur Einstellung ist kurz. Sie nennt vier Daten:

| Datum | Was dann gilt |
| --- | --- |
| 9. Oktober 2026 | Keine neuen Abos von Standard oder Enterprise mehr |
| 31. Januar 2027 | Letzter Tag, um Lizenzen nachzukaufen |
| 31. Januar 2027 | Letzte automatische Verlängerung von Jahresabos |
| 31. Dezember 2027 | Letzte automatische Verlängerung von Monatsabos |

Dazu kommt ein Satz ohne Datum: Bestehende Abos funktionieren weiter und werden „bis zum Ende Ihrer vertraglichen Vereinbarung“ unterstützt. Ein festes Abschaltdatum gibt es also nicht. Rechnet man selbst nach, endet die Nutzung spätestens etwa Ende Januar 2028, wenn ein Jahresabo am 31. Januar 2027 ein letztes Mal verlängert wird. Das ist unsere Ableitung, Google schreibt es so nicht.

Der Verkaufsstopp hatte Vorläufer. Seit dem 20. August gibt es den kostenlosen ersten Monat nicht mehr. Seit dem 4. September verkauft Google neue Abos über die Cloud-Konsole nur noch an Konten, die schon ein Abo haben, alle anderen mussten den Vertrieb anrufen.

**Wichtig für das Team:** Der 31. Januar 2027 betrifft auch Firmen, die ihr Abo noch Jahre behalten wollen. Wer bis dahin neue Entwickler einstellt, bekommt für sie danach keine Code-Assist-Lizenz mehr.

## Private Konten sind schon seit Juni draußen

Viele Meldungen erwecken den Eindruck, Google beginne jetzt mit dem Umbau. Für Einzelpersonen ist er längst passiert. Seit dem **18\. Juni 2026** beantworten die IDE-Erweiterungen und die Gemini CLI keine Anfragen mehr für die kostenlose Stufe „Gemini Code Assist for individuals“ und für Google AI Pro und Ultra. Die Anmeldung mit dem Google-Konto ist dort abgeschaltet. Die Verbraucherversion von Code Assist auf GitHub läuft seit dem 17. Juli nicht mehr.

Für Firmen ist das ein Prüfpunkt. Wer Entwickler hat, die mit ihrem privaten Google-Konto in der Gemini CLI gearbeitet haben, hat seit Juni entweder gewechselt oder sucht noch. Zu welchem Werkzeug, mit welchen Nutzungsbedingungen und mit welchem Code im Prompt, sollte man wissen. Das Muster haben wir in [Schatten-KI](https://www.krynexlabs.de/blog/schatten-ki/) beschrieben.

## Was Antigravity ist

Antigravity ist Googles neue Plattform für Programmieren mit KI-Agenten. Für Firmenkunden gehören laut Dokumentation dazu:

-   die **Antigravity-App** und die **Antigravity CLI**, Befehl `agy`,
-   **Erweiterungen** für Visual Studio Code, Visual Studio, JetBrains-IDEs wie IntelliJ IDEA und PyCharm, Zed und Xcode, dazu Android Studio.

Die eigenständige Antigravity-IDE wird für Firmen dagegen nicht unterstützt. Eine eigene Antigravity-Lizenz je Nutzer braucht es nicht, der Zugang hängt an der Lizenz von Gemini Enterprise.

Neben den Gemini-Modellen stehen in Antigravity für Firmen auch Claude Opus 5.5 und Claude Sonnet 5.5 zur Auswahl. Die muss ein Administrator in der Cloud-Konsole freischalten, und sie werden nur nach Verbrauch abgerechnet.

## Nicht jede Edition reicht

Hier liegt der erste Haken. Antigravity steckt laut Googles Editionsvergleich nur in **Gemini Enterprise Standard, Plus und Pay-as-you-go**. Die Edition **Business**, die Google mit „ab 21 US-Dollar“ und 30 Tagen kostenlosem Test für kleine Teams bewirbt, enthält die Entwicklerwerkzeuge nicht. Frontline auch nicht.

Die zweite Voraussetzung: Das Google-Cloud-Projekt muss an ein **Cloud-Billing-Konto mit Rechnung** gebunden sein, „das eine aktive monatliche Rechnung erhält“. Wer bisher über ein Konto mit automatischer Abbuchung per Karte bezahlt, sollte vor dem Wechsel mit Google klären, wie das Konto auf Rechnung umgestellt wird.

Ein dritter Punkt steht in Googles eigenen Hinweisen: Kauft man die Abos von Gemini Enterprise, bevor die nötigen APIs eingeschaltet sind, kann der Kauf oder die Bereitstellung fehlschlagen. Und die Rolle „Gemini Enterprise Admin“ gibt keinen Zugriff auf die Entwicklerwerkzeuge. Jeder Nutzer braucht die Rolle „Gemini Enterprise User“, auch der Administrator selbst.

## Was der Wechsel kostet

Die ehrliche Antwort: Genau lässt es sich nicht sagen. Für Gemini Enterprise Standard und Plus gibt es auf cloud.google.com keine Preisliste, die entsprechende Seite liefert am 17. Oktober einen Fehler 404. Die einzige Zahl von Google steht auf der Preisseite von Antigravity: Standard und Plus „ab 30 US-Dollar je Nutzer und Monat“. Ob das für Monats- oder Jahresbindung gilt und was Plus kostet, steht dort nicht. Euro-Preise nennt Google nirgends.

Zum Vergleich die bisherigen Listenpreise von Code Assist je Lizenz und Monat:

| Abo | 12 Monate Laufzeit | Monatlich kündbar |
| --- | --- | --- |
| Code Assist Standard | 19 US-Dollar | 22,80 US-Dollar |
| Code Assist Enterprise | 45 US-Dollar | 54 US-Dollar |
| Gemini Enterprise Standard/Plus | ab 30 US-Dollar | ab 30 US-Dollar (Bindung nicht angegeben) |

Für ein Team mit zehn Entwicklern, das heute Code Assist Standard mit Jahresbindung nutzt, heißt das mindestens 11 US-Dollar mehr je Person und Monat, also **mindestens 1.320 US-Dollar im Jahr**. Wer Enterprise hatte und mit Standard auskommt, kann beim Listenpreis sogar günstiger wegkommen.

Allerdings ist der Preis nicht mehr die ganze Rechnung. In der Lizenz stecken laut Google Guthaben für Antigravity von **10 US-Dollar (Standard)** beziehungsweise **15 US-Dollar (Plus)** je Nutzer und Monat. Google rechnet sie nicht monatlich ab, sondern als gemeinsamen Topf über sieben Tage, was übrig bleibt, verfällt. Was darüber hinausgeht, kostet extra, und die Claude-Modelle laufen ohnehin nur nach Verbrauch. Ein Team, das viel mit Agenten arbeitet, zahlt also eher mehr als den Listenpreis. Mit welchen Kosten man bei Agenten rechnen muss, die selbstständig Dateien ändern und Befehle ausführen, lässt sich erst nach ein paar Wochen Messung sagen. Unser Rat: Bevor das Abo verlängert wird, einen Monat mit wenigen Lizenzen testen und den Verbrauch in der Cloud-Konsole ansehen.

## Was Antigravity heute nicht hat

Diese Stelle haben wir in keiner Meldung gefunden, sie steht aber in Googles Dokumentation. Antigravity in Gemini Enterprise unterstützt laut Google folgende Zertifizierungen und Kontrollen **nicht**:

-   ISO-Zertifizierungen, ausdrücklich auch **ISO 27001** und **ISO 42001**,
-   **SOC 1, SOC 2 und SOC 3**,
-   Access Transparency, FedRAMP, IL4 und IL5, ITAR.

Für einen Handwerksbetrieb mit zwei Entwicklern spielt das vielleicht keine Rolle. Für einen Zulieferer, der seinen Kunden in der Lieferantenbewertung zusagt, dass alle Cloud-Dienste nach ISO 27001 zertifiziert sind, sehr wohl. Das Gleiche gilt für Firmen, die selbst nach ISO 27001 zertifiziert sind und ihre Dienstleister danach bewerten. Antigravity gehört dann auf die Liste der Ausnahmen mit Begründung, oder es scheidet vorerst aus.

## Wo die Daten verarbeitet werden

Für die Entwicklerwerkzeuge gilt laut Google die Datenresidenz **des gewählten Modells**. Das macht die Modellwahl zur Datenschutzfrage:

-   **Gemini 4 Argon** kann in der EU-Region gespeichert und verarbeitet werden.
-   **Gemini 3.1 Pro** bietet beides derzeit nur für die USA, nicht für die EU.
-   **Claude Opus 5.5 und Sonnet 5.5** laufen laut Google in den Standorten global, USA und EU.

Wer EU-Verarbeitung braucht, muss den Standort im Projekt auf EU stellen und die Modelle entsprechend einschränken. Google selbst empfiehlt den Standort „global“, wenn keine Sicherheits- oder Rechtsgründe dagegen sprechen. Mehr zu Argon in [Gemini 4 Argon im Unternehmen](https://www.krynexlabs.de/blog/gemini-4-argon-unternehmen/).

Zum Training schreibt Google für Gemini Enterprise, Daten einschließlich Prompts, Ausgaben und Modellanpassungen würden „nie“ zum Training von Google-Modellen verwendet. Für Firmenkonten gelten die Google Cloud Terms of Service. Die Protokolle der Sitzungen landen im Cloud-Projekt der Lizenz.

## Was Google offen lässt

**Code Customization.** In Code Assist Enterprise konnte man private Repositories einbinden, damit Vorschläge zum eigenen Code passen. Ob und wie das in Antigravity weiterlebt, steht auf keiner Seite, die wir gefunden haben.

**Die Zusatzfunktionen im Abo.** Zu Code Assist gehörten auch Gemini in Firebase, Datenauswertungen in BigQuery und in der Enterprise-Stufe Gemini in Apigee, Application Integration und Cloud Assist. Für Firebase schreibt Google, Gemini sei dort für alle kostenlos, für die Grundfunktionen in BigQuery ebenso. Zu Apigee, Application Integration und Cloud Assist nach dem Ende des Abos sagt Google nichts.

**Die Gemini CLI.** Im Mai hatte Google Firmenkunden noch zugesagt, ihr Zugang über Code-Assist-Lizenzen bleibe „unverändert“. Seit dem 11. Oktober fragt ein Issue auf GitHub, ob die Gemini CLI bis Vertragsende funktioniert und ob es eine Vorwarnfrist gibt. Eine Antwort von Google gibt es bisher nicht, das Issue steht auf niedrigster Priorität. Auf der Übersichtsseite von Code Assist steht inzwischen, die Gemini CLI sei für die neuesten Gemini-Modelle nicht optimiert, man solle die Antigravity CLI verwenden.

**Ein Übergangsangebot.** Einen Rabatt oder Wechselpreis für Bestandskunden haben wir nicht gefunden. Danach zu fragen kostet nichts.

## Umzug der Kommandozeile

Für die CLI gibt es einen offiziellen Leitfaden. Die wichtigsten Punkte:

-   Erweiterungen der Gemini CLI übernimmt `agy plugin import gemini`.
-   `GEMINI.md` und `AGENTS.md` werden weiter gelesen.
-   Eigene Skills müssen von `.gemini/skills/` nach `.agents/skills/` verschoben werden, das passiert nicht von selbst.
-   MCP-Server ziehen aus `~/.gemini/settings.json` in eine eigene `mcp_config.json`, und der Schlüssel heißt dort `serverUrl` statt `url` oder `httpUrl`.

Google schreibt selbst, dass nicht alles gleich funktioniert. Wer die Gemini CLI in Skripten oder in der CI nutzt, sollte das vor dem Wechsel in einer Kopie ausprobieren.

## Checkliste für Firmen mit Code Assist

1.  **Vertrag ansehen:** Jahres- oder Monatsabo, wann ist die nächste Verlängerung? Davon hängt ab, ob Sie bis Anfang 2027 oder bis Ende 2027 Zeit haben.
2.  **Lizenzen zählen:** Kommen bis Januar neue Leute dazu? Dann vor dem 31. Januar 2027 nachkaufen oder gleich umsteigen.
3.  **Rechnungskonto klären:** Läuft das Cloud-Billing per Rechnung? Wenn nicht, jetzt bei Google beantragen.
4.  **Nachweise prüfen:** Brauchen Sie ISO 27001 oder SOC 2 für Ihre Werkzeuge? Dann Antigravity vorerst als Ausnahme behandeln oder Alternativen prüfen.
5.  **Modelle und Standort festlegen:** EU-Verarbeitung nur mit passenden Modellen, Claude nur nach Verbrauch.
6.  **Testen und messen:** Einen Monat mit wenigen Lizenzen, Verbrauch über dem Guthaben ansehen, dann entscheiden.
7.  **Alternativen vergleichen:** Ein Wechsel des Anbieters ist jetzt ohnehin fällig. Ob Antigravity, Claude Code oder GitHub Copilot besser passt, hängt an Ihrem Code, Ihren Nachweisen und Ihrem Budget. Bei Copilot ändert sich im Dezember die Abrechnung, Einzelheiten in [Copilot Business: Abrechnung nach Credits](https://www.krynexlabs.de/blog/copilot-business-verbrauchsabrechnung-copilot-credits-dezember-2026/).

Wenn Sie dabei Unterstützung wollen, etwa beim Vergleich der Werkzeuge an Ihrem eigenen Code oder bei der Frage, was in die Dokumentation für die Zertifizierung gehört, [melden Sie sich bei uns](https://www.krynexlabs.de/kontakt/).

## Quellen

Alle abgerufen am 17.10.2026.

-   Google Cloud: [Gemini Code Assist Standard and Enterprise subscriptions](https://docs.cloud.google.com/gemini/docs/codeassist/sunset), Seite zur Einstellung, Stand 13.10.2026
-   Google Cloud: [Gemini Code Assist release notes](https://docs.cloud.google.com/gemini/docs/codeassist/release-notes), Einträge vom 20.08., 04.09. und 09.10.2026
-   Google for Developers: [Gemini Code Assist deprecations](https://developers.google.com/gemini-code-assist/docs/deprecations) und [Deprecation für Einzelpersonen](https://developers.google.com/gemini-code-assist/docs/deprecations/code-assist-individuals)
-   Google Cloud: [Gemini Code Assist overview](https://docs.cloud.google.com/gemini/docs/codeassist/overview)
-   Google Cloud: [Gemini Code Assist pricing](https://cloud.google.com/products/gemini/pricing), bisherige Listenpreise und Funktionen
-   Google Cloud: [AI developer tools in Gemini Enterprise](https://docs.cloud.google.com/gemini/enterprise/docs/ai-developer-tools-overview), Voraussetzungen und Compliance-Einschränkungen
-   Google Cloud: [Gemini Enterprise editions](https://docs.cloud.google.com/gemini/enterprise/docs/editions), [Quotas and overages](https://docs.cloud.google.com/gemini/enterprise/docs/quotas-and-overages), [Licenses](https://docs.cloud.google.com/gemini/enterprise/docs/licenses), [Locations](https://docs.cloud.google.com/gemini/enterprise/docs/locations)
-   Google Cloud: [Gemini Enterprise Business](https://cloud.google.com/gemini-enterprise/business) und [Gemini Enterprise](https://cloud.google.com/gemini-enterprise), häufige Fragen zur Datennutzung
-   Google: [Antigravity Pricing](https://antigravity.google/pricing), [Antigravity for Enterprise](https://antigravity.google/docs/enterprise), [Migrating from Gemini CLI](https://antigravity.google/docs/cli/gcli-migration)
-   Google Developers Blog: [Transitioning Gemini CLI to Antigravity CLI](https://developers.googleblog.com/an-important-update-transitioning-gemini-cli-to-antigravity-cli/), 19.05.2026
-   Firebase: [Gemini in Firebase](https://firebase.google.com/docs/ai-assistance/gemini-in-firebase)
-   GitHub: [google-gemini/gemini-cli Issue #29712](https://github.com/google-gemini/gemini-cli/issues/29712), eröffnet 11.10.2026

*Stand: 17. Oktober 2026. Sobald Google Preise für Standard und Plus veröffentlicht oder die Fragen zu Code Customization und Gemini CLI beantwortet, ergänzen wir den Beitrag.*

## Häufige Fragen

Wird Gemini Code Assist abgeschaltet?

Nicht sofort. Seit dem 9. Oktober 2026 kann man keine neuen Abos von Gemini Code Assist Standard oder Enterprise mehr kaufen. Bestehende Abos laufen laut Google weiter und werden bis zum Ende des Vertrags unterstützt. Ein festes Abschaltdatum nennt Google nicht. Begrenzt sind aber Nachkauf und Verlängerung: Lizenzen gibt es bis zum 31. Januar 2027, Jahresabos verlängern sich bis zum 31. Januar 2027, Monatsabos bis zum 31. Dezember 2027.

Was ist der Nachfolger von Gemini Code Assist?

Antigravity. Dazu gehören eine App, die Antigravity CLI (Befehl agy) und Erweiterungen für VS Code, Visual Studio, JetBrains-IDEs, Zed und Xcode. Für Firmen ist Antigravity in den Editionen Standard, Plus und Pay-as-you-go von Gemini Enterprise enthalten, nicht in Business und Frontline. Das Projekt muss an ein Cloud-Billing-Konto mit monatlicher Rechnung gebunden sein.

Was kostet Antigravity für Unternehmen?

Eine Preisliste für Gemini Enterprise Standard und Plus gibt es auf cloud.google.com nicht. Auf der Antigravity-Seite nennt Google „ab 30 US-Dollar je Nutzer und Monat“ für Standard und Plus, ohne zu sagen, ob das für Monats- oder Jahresbindung gilt. In der Lizenz stecken Guthaben für Antigravity von 10 US-Dollar (Standard) beziehungsweise 15 US-Dollar (Plus) je Nutzer und Monat. Zum Vergleich: Code Assist Standard kostete 19 US-Dollar bei zwölf Monaten Laufzeit.

Funktioniert die Gemini CLI mit einer Code-Assist-Lizenz weiter?

Bis Vertragsende spricht nichts dagegen, ausdrücklich bestätigt hat Google es aber nicht. Auf GitHub fragt seit dem 11. Oktober 2026 ein Issue genau danach, eine Antwort von Google gibt es bisher nicht. Google empfiehlt bereits jetzt die Antigravity CLI und bietet dafür einen Umzugsleitfaden an. Für private Konten, die kostenlose Stufe und Google AI Pro und Ultra liefert die Gemini CLI schon seit dem 18. Juni 2026 keine Antworten mehr.

Ist Antigravity nach ISO 27001 oder SOC 2 zertifiziert?

Nein, nicht in Gemini Enterprise. Google schreibt in der Dokumentation ausdrücklich, dass Antigravity in Gemini Enterprise unter anderem ISO 27001, ISO 42001, SOC 1, SOC 2, SOC 3 und Access Transparency nicht unterstützt. Wer diese Nachweise Kunden oder Prüfern zusagt, muss das vor dem Wechsel klären.

Werden unsere Daten in Antigravity zum Training verwendet?

Laut Google nicht. Für Gemini Enterprise schreibt Google, Daten einschließlich Prompts, Ausgaben und Modellanpassungen würden nie zum Training von Google-Modellen verwendet. Antigravity läuft für Firmenkonten unter den Google Cloud Terms of Service. Wo die Daten verarbeitet werden, hängt vom gewählten Modell ab: Gemini 4 Argon kann in der EU verarbeitet werden, Gemini 3.1 Pro derzeit nicht.

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